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Einladung
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"Werden wir die Region, in der sich die Zukunft am wohlsten fühlt!"

Reginald Hanke, FDP-Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017 für den Wahlkreis 195 "Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla und Saale-Holzland, lädt gemeinsam in Kooperation mit den Freien Demokraten in der Jena-Saale-Holzland-Region und dem Liberalen Mittelstand Thüringen zum "Liberalen Unternehmerfrühstück" in das Gasthaus "Zur Linde" nach Hermsdorf ein.

"Deutschland braucht eine zukunftsbejahende, positivorientierte Fortschritts- und Gestaltungspolitik und muss sich trauen, wieder die Republik der Chancen zu werden. Wir brauchen im Zusammenleben der Generationen eine neue Chancenkultur, bei der wir im Wettbewerb nicht ständig den Fortschritten der Vergangenheit hinterherlaufen, sondern wir den Mut haben die Trends der Zukunft zu setzen.", fordert Reginald Hanke im Vorfeld des Unternehmerfrühstücks einen grundlegenden Mentalitätswechsel in der Politik.

Vor allem mit dem Motto "Werden wir die Region, in der sich die Zukunft am wohlsten fühlt!" wollen wir als Liberale deutlich machen, dass es aus Sicht der Liberalen mehr Ideen als bürokratische Verwaltungsmuster braucht und vor allem den Mut die Dinge mit Neuen Denken anzupacken.

Zu den zukunftswichtigen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Themen möchten wir Liberale in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen und darüber diskutieren mit welchen Ideen wir Deutschland, unseren Freistaat und die Region rund um das Hermsdorfer Kreuz wirtschaftlich, infrastrukturell und touristisch in der Zukunft voranbringen wollen.

Beim Unternehmerfrühstück mit dabei sein wird auch Thomas L. Kemmerich, Landesvorsitzender FDP Thüringen und Bundesvorsitzender Liberaler Mittelstand, sowie der stellv. Kreisvorsitzende der FDP Jena-Saale-Holzland, Patrick Frisch, und der Vorsitzende des Liberalen Mittelstand in Thüringen, Gerald Ullrich.

Jede Chance liegt zuerst in der Zukunft und die Skepsis ist die Abrissbirne der Möglichkeiten! Werden wir die Region, in dem sich die Zukunft am wohlsten fühlt.

"Liberaler Unternehmerfrühstück" in Hermsdorf
am Donnerstag, dem 27. April 2017, ab 9:00 Uhr
im Gasthaus "Zur Linde"
(Alte Regensburger Straße 45 in 07629 Hermsdorf)

Es wird ein Kostenbeitrag für das Frühstück in Höhe von 10 Euro genommen.

Bei einer Teilnahme wird aus Gründen der besseren organisatorischen Vorbereitung um eine formlose Rückmeldung per E-Mail gebeten an: info@fdp-jena-shk.de


20Apr
Gebietsreform
Dr. Thomnas Nitzsche
Dr. Thomnas Nitzsche

Mit Blick auf die gestern veröffentlichte Kreiskarte verbunden mit einem großen Saalekreis, bestehend aus den bisherigen Landkreisen Saalfeld-Rudolstadt, Saale-Orla-Kreis und dem Saale-Holzland-Kreis, sowie den Eingemeindungszielen der Stadt Jena sehen sich die Freien Demokraten in der Jena- Saale-Holzland-Region in ihren Befürchtungen bestätigt hinsichtlich des drohenden Zerfallens einer strukturell, funktional gewachsenen Region und zeigen sich entsetzt über das machtarrogante Auftreten von Jenas SPD-Oberbürgermeister Schröter.

"Wer den Umlandgemeinden von Jena öffentlich signalisiert, man wolle gemeinsam auf Augenhöhe über ein Zusammengehen verhandeln, und in Wahrheit den Ministerpräsidenten im Hinterzimmer bittet, renitenten Bürgermeistern in einem Schreiben mit hinreichender Deutlichkeit auf die Möglichkeit der zwangsweisen Vereinigung hinzuweisen, ist an einem ehrlichen Dialog freiwilliger, selbstbestimmter Entscheidungen nicht interessiert, sondern spekuliert auf Zwangseingemeindungen per Ministerentscheid und erachtet selbständige Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis nur als Erfüllungsraum und politischen Spielball für die eigenen Machtinteressen", kritisiert Patrick Frisch, vormals Kreisvorsitzender der FDP Saale-Holzland, heute Vize im fusionierten FDP-Kreisverband.

Der respektlose Weg des Jenaer Oberbürgermeister Schröter, Flächenvergrößerung vor allem durch Zwangseingemeindung und ohne Rücksicht auf den Willen der Menschen in den Umlandgemeinden, ist für Jena und die gesamte Saale-Holzland-Region schädlich und nicht zukunftsgerichtet. Für uns Liberale zeigt er mit dieser Rosinenpickerei ein sehr verkürztes Verständnis von den Interessen der Stadt Jena und von den Interessen des Saale-Holzland-Kreises anscheinend gar kein Verständnis. Würde die Gebietsreform in dem ggw. Szenario mit einem großen Saalekreis an ihr Ziel kommen, müsste und würde der Landkreis sich zukünftig in Richtung Süden nach Saalfeld orientieren, und damit auch von den gewachsenen Strukturen von Jena weg. Die Stadt würde vielleicht noch geringfügig wachsen, bliebe aber perspektivisch als städtische Insel in Thüringen zurück.


18Apr
Tourismus

Zu einem informativen Gedankenaustausch trafen sich in der vergangenen Woche Mitglieder des FDP-Kreisvorstandes mit der Geschäftsführerin Sylvana Hapke und dem Vorsitzenden Harald Kramer des hiesigen Tourismusverbandes Jena-saale-Holzland e.V.

Themen bei dem Besuch in der Tourismus-Geschäftsstelle in Bad Klosterlausnitz waren die Marke "Thüringer Tischkultur", welche unter anderem im Rahmen des Thüringer Landestourismusbudget mit innovativen und modernen Ideen entwickelt und vermarktet wird, sowie die touristische Vermarktung des Saalelandes im Allgemeinen.

Die Thüringer Tischkultur verfolgt das Konzept, die Thüringer Gastlichkeit in all seinen Facetten zu erleben. Dabei werden die Tourismus-Gäste eingeladen auf eine kulinarische Reise zu gehen und die traditionelle Thüringer Küche zu entdecken, gepaart mit modernen Einflüssen und Spezialitäten aus der regionalen Landwirtschaft, angerichtet auf regionalen Produkten. Ebenso erfahren die Gäste Spannendes über die traditionelle Porzellan-, Keramik- und Glasherstellung im Saaleland.

Im Gespräch wurde mehr als deutlich, dass die Thüringer Tischultur das Potential hat sich zu einer thüringenweiten Marke zu entwickeln. Dafür wird es aus Sicht der Freien Demokaten allerdings notwendig sein, dass zum einen eine nachhaltige Finanzierung nach der Förderung über das Landestourismusbudget am Ende des Jahres 2017 gesichert wird und zum anderen sich vor allem der Fokus der Thüringer Tourismuspolitik nicht Halt machen darf bei Wartburg, Weimar und Rennsteig.


05Apr
 
Einladung
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Thomas Nitzsche: "Werden wir die Region, in der sich die Zukunft am wohlsten fühlt!"

"Jeder Mensch kann etwas bewegen - das ist unsere Überzeugung! Viele tragen die Sehnsucht in sich, ihrem Leben eine eigene Richtung zu geben, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ihren Traum zu leben. Jeder Mensch muss eine faire Chance bekommen. […] Wir brauchen einen neuen Blick auf das, was angepackt werden sollte.

Wir leben in einer tollen Region. Es kann und muss noch besser werden, dafür brauchen wir in der Jena-Saale-Holzland-Region mehr Ideen als bürokratische Verwaltungsmuster und den Mut die Dinge mit Neuen Denken anzupacken, so wie wir das noch nie gemacht haben.
"Werden wir die Region, in der sich die Zukunft am wohlsten fühlt!"

Im Nachgang unseres vergangenen Landesparteitages mit der Wahl unserer Kandidaten für den Bundestag möchten wir gemeinsam mit den Mitgliedern der Freien Demokraten sowie Sympathisanten, Interessierten und Freunden der freiheitlichen Idee im Rahmen des nächsten "Liberalen Gesprächstisch" zusammen kommen. Lassen Sie uns in freundlicher und entspannter Feierabend-Atmosphäre Anregungen und Impulse sammeln für unsere zukünftige politische Arbeit vor Ort im gemeinsamen Miteinander für die Menschen in unserer Region.

"Liberaler Gesprächstisch" in Hermsdorf
am Montag, dem 10. April 2017, ab 20.00 Uhr
im Gasthaus "Zur Linde"
(Alte Regensburger Straße 45 in 07629 Hermsdorf)

Zum Liberalen Gesprächstisch sind Freunde, Interessierte und Sympathisanten der liberalen Sache herzlich willkommen vorbei zu schauen, mit zu diskutieren und mit zu machen.

Wir bitten zur besseren organisatorischen Vorbereitung um eine formlose Rückmeldung bzgl. einer Teilnahme am Liberalen Gesprächstisch per Mail an: info@fdp-jena-shk.de


03Apr
 
Patrick Frisch
Patrick Frisch

Patrick Frisch: "Keine Steuergeld-subventionierte Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der gewerblichen Personenbeförderungsunternehmen in der Region"

"Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht.", kommentiert der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP Jena-Saale-Holzland Patrick Frisch die finale Umsetzungsstrategie der "Bürgerbus-Idee" in Stadtroda und fordert die Verantwortlichen mit Nachdruck auf das Vorhaben "Bürgerbus" auf rechtlich und wirtschaftlich, gesunde Beine zu stellen.

Bereits die Ankündigungen der Projekt-Verantwortlichen, dass die laufenden Betriebskosten der kostenlosen Bürgerbus-Nutzung im besten Fall über freiwillige, spendendeklarierte Mitfahrbeiträge finanziert werden sollen und das man sich rechtlich gesehen mit dem Bürgerbus in der genehmigungsfreien Nische bewegen würde und man dadurch die komplizierten Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes nicht umfassend einhalten müsste, offenbart in Wahrheit die Verschleierung des gewerblichen Charakters der Bürgerbus-Idee und das man eine Steuergeld-subventionierte Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der regionalen Personenbeförderungsunternehmen billigend in Kauf nimmt.

Es bestehen aus Sicht der Freien Demokraten außerdem erhebliche Zweifel, dass das Betreiben eines Bürgerbusses mit "ehrenamtlichen" Fahrern im arbeits- und versicherungsrechtlichen Sinne möglich ist. Es handelt sich um eine Tätigkeit, die der sozialrechtlichen Meldepflicht und damit dem gesetzlichen Mindestlohn bzw. der allgemeinverbindlichen Tarifregelung unterworfen ist.


27Mär
 
Eindrücke vom LPT
Eindrücke vom LPT

Am vergangenen Wochenende sind rund 150 Delegierte der FDP Thüringen zu ihrem Landesparteitag und Landesvertreterversammlung in der Fachwerk- und Hochschulstadt Schmalkalden zusammengekommen und haben neben der Beratung von Anträgen die Bundestagsliste der FDP Thüringen gewählt. Zum Spitzenkandidaten wurde mit knapp 90 Prozent erwartungsgemäß der Landesvorsitzende der FDP Thüringen, Thomas L. Kemmerich, gewählt, gefolgt vom Kreisvorsitzenden der FDP Schmalkalden-Meiningen, Gerald Ullrich, auf Listenplatz 2.

In seiner Gesamtheit wurde eine Bundestagsliste mit 16 Kandidaten gewählt, welche in ihrer hohen Kandidatenanzahl ein Zeichen setzen soll, dass die FDP Thüringen wieder da ist und in den kommenden 6 Monaten geschlossen in den Wahlkampf ziehen wird auf dem Weg zurück nach Berlin. Die beiden liberalen Direktkandidaten aus dem Kreisverband Jena-Saale-Holzland, der Handwerkermeister Reginald Hanke für den Wahlkreis 195 mit dem Saale-Holzland-Kreis kam mit dem besten Abstimmungsergebnis auf Listenplatz 3 und Jan Siegemund, Kandidat für Jena im Wahlkreis 191, wurde in gebundener Einzelwahl auf Platz 5 gewählt.

Thomas L. Kemmerich bekräftigte seine Absicht, im Falle seines Einzuges in den Bundestag, die FDP Thüringen 2019 zurück in den Thüringer Landtag zu führen. Bis dahin gilt es für eine liberale Lebensüberzeugung einzutreten verbunden mit dem Respekt gegenüber der Freiheit des Einzelnen in einer weltoffenen Gesellschaft der Vielfalt, bei der es auch darum geht an das Erwirtschaften zu denken, im Gegensatz zu den staatsgläubigen Umverteilungsparteien.

Erfolgreich verlief der Landesparteitag auch für die Liberalen in der Jena-Saale-Holzland-Region. Die liberale Regionalkreisinitiative nach dem Vorbild des niedersächsichen Kommunalverfassungsgesetzes, den Regionalkreis im Sinne kommunaler Vielfalt in der Thüringer Kommunalordnung zu verankern, wurde einstimmig durch den FDP-Landesparteitag angenommen. Damit machen die Freien Demokraten deutlich, dass Sie die gegenwärtige Gebietsreform mit kommunalen Zwangsneugliederungen und Verlust der Selbstbestimmung vor Ort ablehnen, sehr wohl jedoch unter dem Grundsatz der Freiwilligkeit neue Kommunalmodelle befürworten. Wo über Jahrzehnte gewachsene Verflechtungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur bestehende Verwaltungsgrenzen schon heute überschreiten, können im nächsten Schritt einer gemeinsamen Regional- und Strukturentwicklung, freiwillig und von beiden Seiten gewollt, auch die Verwaltungsstrukturen von kreisfreien Städen und Landkreisen gebündelt und effizienter ausgerichtet werden ohne den zwingenden Verlust der Kreisfreiheit.

Bei der Wahl der 12 Thüringer Delegierten für den FDP-Bundesparteitag wurden mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Thomas Nitzsche, seinem Stellvertreter Patrick Frisch sowie mit Tim Wagner, Christoph Wieduwilt und Reginald Hanke fünf Mitglieder der FDP Jena-Saale-Holzland gewählt, welche die Thüringer Liberalen zukünftig auf Bundesebene vertreten werden.

"Wir gehen optimistisch in die Zukunft und wollen aus der Bewegung heraus gemeinsam mit den Menschen positive Veränderungen bewirken und neue Wege gehen, welche den Einzelnen in seinen persönlichen Fähigkeiten und Begabungen wieder groß macht und nicht einen übermächtigen "Super-Nanny"-Staat mit erhobenen Zeigefinger befördert.", zeigt sich der Kreisvorsitzende Thomas Nitzsche nach dem Parteitags-Wochenende erfreut über die Ergebnisse und sieht die Liberalen gut aufgestellt mit Blick auf die Rückkehr in den Deutschen Bundestag.
Die Landesliste der FDP Thüringen zur Bundestagswahl 2017:

01 Thomas Kemmerich (WK 193 EF-WE-WL2)
02 Gerald Ullrich (WK 196 SHL-SM-HiBu-SON)
03 Reginald Hanke (WK 195 SLF/RU-SHK-SOK)
04 Stefanie Hantke
05 Jan Siegemund (WK 191 J-SÖM-WL1)
06 Martin Mölders (WK 192 GTH-IK)
07 Ronald Krügel (WK 189 EIC-NDH-KYF)
08 Lars Christian Schröder (WK 190 WBK-EA-UHK)

09 Sandra Scherf-Michel
10 Katja Grosch
11 Thomas Nitzsche
12 Patrick Frisch
13 Kathrin Kössel
14 Enrico Schaarschmidt
15 Tim Wagner
16 Christian Lachnitt


19Mär
 
Christoph O.P. Wieduwilt
Christoph O.P. Wieduwilt

Ruttersdorf. Am vergangenen Sonntag (12.03.) feierte unser Vorstandsmitglied Christoph Wieduwilt seinen 60. Geburtstag.
Dafür nochmals viele liebe Grüße und Glückwünsche von allen Parteifreunden und Mitstreitern zu diesem Jubiläum. Bleib gesund und tatkräftig bei der Sache!
Wieduwilt der vor über 25 Jahren seine Firma die VARIS Dienstleistung GmbH mitbegründete und es bis heute zu einem mit rund 260 Mitarbeitern erfolgreichem Unternehmen ausbaute, kann mit stolz sagen, dass habe ich geschafft.
Nun denkt er bereits an Firmenübergabe aber noch lange nicht ans Aufhören. Wir, die Freien Demokraten, sind ihm überaus dankbar, dass er durch seine zahlreichen Kontakte für die liberale Sache streitet und einen nicht unerheblichen Teil seiner Freizeit für die Parteiarbeit zur Verfügung stellt. Danke, lieber Christoph


27Feb
 
Kaisersaal im Schloß Eisenberg
Kaisersaal im Schloß Eisenberg

"Zeit für ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit des Saale-Holzland-Kreises und der Stadt Jena!"

In der Sitzung des Sonderkreistages in der vergangenen Woche am 22. Februar 2017 waren die Mitglieder des Kreistages dazu aufgerufen sich auf Antrag der Fraktion "Die LINKE / B´90/Grüne" mit der Frage zu befassen, ob sich im Rahmen der Gebietsreform durch die Thüringer Landesregierung der Kreistag sich in der Präferenz dafür aussprechen soll, dass der Saale-Holzland-Kreis mit der kreisfreien Stadt Jena zu einer gemeinsamen Körperschaft fusioniert anstatt wie bisher diskutiert wird mit dem Saale-Orla-Kreis und ggf. auch mit dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Wer aufmerksam die Kreistagsdebatte verfolgte und sich eine Debatte über die Gemeinsamkeiten der Stadt Jena und das Saale-Holzland-Kreises erhoffte, stellte am Ende enttäuscht fest, dass die eigentliche vorangehende Grundsatzfrage nach einer gemeinsamen zukünftigen Entwicklungsperspektive der Jena-Saale-Holzland-Region gar nicht diskutiert wurde. Vielmehr prallten wieder die Ansichten der Befürworter und Gegner einer Gebietsreform frontal aufeinander, die Polarisation der Debatte nahm irgendwo zwischen "Zwangsfusion", "Jena will uns gar nicht" sowie "Blockadehaltung" und "Realitätsverweigerung" seinen Lauf. Ein Lehrer in der Schule hätte die Leistung wohl zusammengefasst mit den Worten: "Sie waren stets bemüht ihre Ansichten kundzutun und zum Gefallen der eigenen Freunde vorzutragen, doch leider redeten alle an der Sache vorbei, Thema verfehlt!"


14Feb
Gebietsreform

"Wir unterwerfen uns nicht den Zwangskriterien des Vorschaltgesetzes der Landesregierung, vertreten aber als Liberale die Auffassung, dass es nach über zehn Jahren zunehmender Entfremdung der politischen Verwaltungsspitzen Zeit ist für ein neues Kapitel in der Zusammenarbeit des Landkreises und der Stadt." So blickt Dr. Thomas Nitzsche, Vorsitzender der FDP Jena-Saale-Holzland, positiv auf eine mögliche freiwillige Fusion der beiden Gebietskörperschaften zum Regionalkreis Jena und verdeutlicht zugleich mit Nachdruck: "Wir wollen dabei aber einen Weg gehen, der über die Freiwilligkeit zum Gesetz führt und nicht über das Gesetz zum Zwang! Am besten legitimiert durch eine regionale Bürgerbefragung."

Der Kreisvorstand der FDP Jena-Saale-Holzland hat gestern einstimmig beschlossen, alle Initiativen der Interkommunalen Zusammenarbeit zu befürworten, bis hin zur freiwilligen Fusion des Saale-Holzland-Kreises und der Stadt Jena - mit dem Ziel der gemeinsamen Regional- und Strukturentwicklung, der Verwirklichung einer digitalen Verwaltungsoffensive sowie der Optimierung von Verwaltungseffizienz.

Regionalkreis - Beschluss


21Jan
 
Patrick Frisch, Thomas Nitzsche und Holger Joseph
Patrick Frisch, Thomas Nitzsche und Holger Joseph

Die Freien Demokraten in Jena und im Saale-Holzland-Kreis haben jeweils auf ihren Kreismitgliederversammlungen am gestrigen Freitag in der Universitäts- und Lichtstadt Jena beschlossen zum neuen gemeinsamen FDP-Kreisverband Jena- Saale-Holzland zu fusionieren.

Auf der anschließenden, gemeinsamen Kreismitgliederversammlung wurde mit dem 41-jährigen Politikwissenschaftler und Jenaer Stadtrat Dr. Thomas Nitzsche der bisherige Vorsitzende der FDP Jena einstimmig zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. "Das positive und vor allem einstimmige Votum der Mitglieder ist eine anerkennende Bestätigung für den eingeschlagenen Weg und die bisherige erfolgreiche Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände vor der Fusion. Zugleich ist es auch der Wunsch im Bundestagswahljahr 2017 mit neuen inhaltlichen Impulsen gemeinsam dafür zu kämpfen, dass die FDP in den Bundestag zurückkehrt.", zeigt sich der gewählte Vorsitzende Dr. Thomas Nitzsche erfreut über das große Vertrauen der Mitglieder.

Neue Stellvertreter im zukünftigen Kreisvorstand sind der bisherige Kreisvorsitzende der FDP Saale-Holzland, Patrick Frisch, (27, Betriebswirt aus Lippersdorf-Erdmannsdorf), welcher auch Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Thüringen ist, sowie der 46-jährige Elektromeister Holger Joseph aus Jena.