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Kreisverband Jena-Saale-Holzland

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Stefan Beyer
Stefan Beyer

Die aktuelle Diskussion um den Neubau des Universitäts-Campus am Inselplatz macht erneut deutlich, wie dringend Jena ein umfassendes Verkehrskonzept für die Innenstadt benötigt. Wenn eine Verkehrsberuhigung auf bisher stark befahrenen Straßen im Zentrum gefordert wird, um einzelne Bereiche der Kernstadt näher zusammenrücken zu lassen, dann geht das nur, wenn der Verkehr an anderer Stelle fließt. Um das zu erreichen, ist es jetzt notwendig, sowohl die Osttangente um den Inselplatz als auch die Westtangente am anderen Ende des Zentrums zu bauen bzw. auszubauen. Dadurch wird ein funktionierender Verkehrsring um das Zentrum geschaffen, der dann zu einer echten Entlastung der Straßen in der Kernstadt führt, die aber nicht zu einer übermäßigen Belastung der Autofahrer wird. So könnten alle gewinnen: Fußgänger und Radfahrer im Zentrum sowie Autofahrer, die schnell zum Zentrum oder um das Zentrum herum kommen wollen. Siehe den Artikel in der OTZ: http://jena.otz.de/web/jena/startseite/detail/-/specific/Wissenschaftler-fordern-Zerschneidet-Jenas-Campus-nicht-1724803723


09Mai
 
Lageübersicht Jena
Lageübersicht Jena

Laut dem aktuellen Immobilienmarktbericht stieg im Raum Jena der durchschnittliche Kaufpreis für ein Ein- oder Zweifamilienhaus von 348.886 Euro im Jahr 2016 auf 351.210 Euro im Jahr 2017. Für neugebaute Eigentumswohnungen stieg der durchschnittliche Kaufpreis von 2944 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2016 auf 3140 Euro im Jahr 2017.
Diese hohen Preise haben zur Folge, dass Menschen sich ein günstigeres Baugrundstück oder eine Eigentumswohnung im Saale-Holzland-Kreis suchen. Insbesondere die Ortschaften zwischen Bucha und Stadtroda sowie Steudnitz und Kahla, die verkehrsgünstig an den Bundesstraßen B7 und B88 beziehungsweise an der A4 liegen, sind davon betroffen (Quelle: TLZ vom 9. Mai 2018).
Die Folge ist, dass sich um Jena langsam ein Speckgürtel bildet, in dem Menschen wohnen, die die Angebote der Großstadt wahrnehmen und gleichzeitig günstiger oder naturnäher im Umland wohnen wollen. Das sollte Konsequenzen für die Politik der Stadt Jena haben. Zunächst muss die Zusammenarbeit mit dem Saale-Holzland-Kreis verstärkt werden, am besten durch Bildung eines Regionalkreises, sodass die Entwicklung von Stadt und Land zusammengedacht wird. Dann muss der ÖPNV und die Infrastruktur für den Autoverkehr so ausgebaut werden, dass ein Einpendeln nach Jena vereinfacht wird. Schließlich muss der wachsende Speckgürtel auch vor Ort durch Entwicklung regionaler Zentren mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und KITA-Angebot gestärkt werden.


04Mai
 

Um die Jenaer Innenstadt noch attraktiver für sowohl Einheimische als auch Besucher von außerhalb zu gestalten, sind folgende Schritte notwendig

1. Ein leichtes Erreichen der Kernstadt mit Auto, ÖPNV und Fahrrad muss gewährleistet werden. Zudem muss es ausreichend Parkplätze geben, die über ein Verkehrsleitsystem leicht gefunden werden können.
2. Eine Verkehrsberuhigung der Kernstadt muss durch den Ausbau eines Verkehrsrings um die Innenstadt einschließlich des Baus der Westtangente gefördert werden.
3. Der Eichplatz und das Bachstraßenareal müssen so entwickelt werden, dass kulturelle Angebote (z.B. durch die Schaffung eines Kunsthauses), Einzelhandelskonzepte und Parks ineinandergreifen, um den Besuch und Verbleib in der Innenstadt weiter aufzuwerten.
4. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Attraktivität der Innenstadt für Jugendliche gelegt werden. Hierzu sollte ein Konzept zur Nutzung der öffentlichen Räume entwickelt werden, welches allen Interessensgruppen Rechnung trägt. Ferner ist über die Schaffung zusätzlicher kultureller Räume, einschließlich eines Begegnungszentrums, nachzudenken, die zum einen als Anlaufpunkt für Jugendliche dienen können, aber auch als Andockstation für weitere Angebote, die diese Zielgruppe auch außerhalb der Räumlichkeiten und auf öffentlichen Plätzen ansprechen.


30Apr
 
Dr. Thomas Nitzsche
Dr. Thomas Nitzsche

Jena. Mit knapp 2/3 der Stimmen gewann am gestrigen Abend der Herausforderer Dr. Thomas Nitzsche gegen den bisherigen Amtsinhaber Schröter das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters in Jena.
Der Wechsel ist geschafft!
Die Freien Demokraten danken allen Wählern für Ihre Stimme und den Mitstreitern und Spendern für Ihre Unterstützung. Was in den letzten beiden Wochen gelaufen ist, geht auf keine Kuhhaut, einfach spitze!
Am 1. Juli wird der Staffelstab übernommen und dann werden wir beginnen, unsere neuen Ideen für Jena gemeinsam mit dem Landkreis umzusetzen.
Gemeinsam durchstarten!


21Apr
 
Briefwahlunterlagen
Briefwahlunterlagen

Brückentage sind schön ... wenn man unbeschwert wegfahren kann.
Leider fällt die Stichwahl für die Oberbürgermeisterwahl in Jena auf ein verlängertes Wochenende mit Brückentag und Feiertag. Wenn Sie zum Beispiel wegfahren möchten aber es Ihnen nicht egal ist, wer in Zukunft die Geschicke der Stadt lenken soll und eine Wechsel wollen, dann nutzen Sie die Möglichkeit zur Briefwahl. Seit Donnerstag können Sie dies im Bürgerbüro zu den gewohnten Öffnungszeiten tun und Ihre Stimme abgeben.
Natürlich ist auch der allgemeine Postweg möglich.
Wir, der Kreisverband der FDP Jena-SHK, bitten Sie, nehmen Sie Ihr Recht wahr und stimmen Sie mit ab. Gehen Sie wählen! Und wenn Sie den Wechsel wollen, dann stimmen Sie für unseren Bewerber Dr. Thomas Nitzsche (siehe Bild).
Informationen zu Ihm und seinem Wahlprogramm finden Sie unter: www.ob-jena.de


16Apr
 
Dr. Thomas Nitzsche
Dr. Thomas Nitzsche

Seit Januar ist die FDP Jena-Saale-Holzland mit vielen Neumitgliedern und langjährigen Mitgliedern in Jena unterwegs, um die Jenaer Bürger mit den politischen Positionen von OB-Bewerber Thomas Nitzsche vertraut zu machen. Dieser hat sich seit Jahren mit seinem Engagement im Bereich Stadtentwicklung und Infrastruktur in Jena einen Namen gemacht. Im Rahmen des Wahlkampfs wurde in drei Durchläufen Briefe an die Jenaer Bürger verteilt. Dazu kamen regelmäßige Infostände in der Innenstadt und in den einzelnen Stadtteilen. Dies alles wurde getragen vom unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer im Wahlkampfteam.

Nun heißt es, nochmal zwei Wochen bis zur Stichwahl durchzuhalten. Das Wahlkampfteam wurde durch das Ergebnis sehr ermutigt. Die Jenaer Bürger haben den Schwerpunktthemen Verkehr und Infrastruktur durch den ersten Wahlgang eine hohe Priorität beigemessen. Es ist Zeit für einen Wechsel an der Spitze. Nur dadurch können die Weichen für eine nachhaltig erfolgreiche Entwicklung Jenas gestellt werden. Zu lange wurden entscheidende Probleme aufgeschoben oder nicht richtig angegangen. Jena darf nicht länger nur auf Sicht fahren, sondern muss gerade im Bereich Verkehr und Infrastruktur langfristig sinnvolle Lösungen entwickeln. Um das zu erreichen, wünscht sich das Wahlkampfteam, dass Dr. Nitzsche nun auch die Stichwahl für sich entscheiden wird.


10Apr
 
Dr. Möller und Siegfried Herold
Dr. Möller und Siegfried Herold

Eineborn. Zu seinem 85. Geburtstag Anfang April übermittelte der Erste Beigeordnete des Landkreises und Kreisvorstandsmitglied der Freien Demokraten Dr. Dietmar Möller dem Jubilar Siegfried Herold im Namen des FDP Kreisverbandes Jena-Saale-Holzland die besten Wünsche verbunden mit viel Gesundheit und der Kraft für noch weitere Jahre. Der immer noch rüstige Senior ist in seiner Freizeit nicht nur für die Familie da, sondern pflegt als Imker die Bienenkultur im Landkreis. Möge er dabei weiterhin viel Freude daran haben und für die Zukunft die jüngeren Generationen dafür begeistern.
Herzlichst der Kreisvorstand


08Apr
Wohnen
Immobilienpreise in Jena
Immobilienpreise in Jena

Dass Wohnen immer teurer wird, ist unstrittig. Die Frage ist, wie man als Stadt darauf reagieren soll. Zunächst gilt festzustellen, dass ein grundsätzliches Ansteigen der Mieten schon aufgrund der Inflation und steigender Kosten nicht gänzlich zu verhindern ist. Danach werden Kauf- und Mietpreise von Angebot und Nachfrage bestimmt. Da Jena eine wachsende Großstadt ist und die Menschen gerne in Zentrumsnähe wohnen, ist die Nachfrage nach Eigentums- und Mietwohnungen entsprechend gestiegen. Gleichzeitig ist das Angebot an Bauland aber begrenzt. Aus diesem Engpass gibt es nur zwei Auswege. Entweder wird langfristig mehr Bauland ausgewiesen oder die Preise steigen, weil die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Was ist nun zu tun?

Die Stadt muss verfügbare Baulücken schließen und Bauland in Zentrumsnähe zügig ausweisen (siehe dazu einen Artikel der OTZ).

Zum anderen muss aber auch das Umland einbezogen werden, damit die Nachfrage auf eine größere Fläche verteilt werden kann. Deshalb darf sich die Stadt nicht gegen die Ausweisung von Bauland im Saale-Holzland-Kreis wehren.

Schließlich muss der Bürger seine Erwartung anpassen. Desto näher man am Zentrum wohnen will, desto teurer werden die Mieten sein. Das heißt allerdings im Umkehrschluss, dass die Stadt die notwendige Infrastruktur vorhalten muss, damit Mieter und Wohneigentümer aus dem Umland leicht zum Stadtzentrum kommen und die dortigen Angebote nutzen können. So kann günstigeres Wohnen mit dem Wunsch verbunden werden, am Stadtleben und dessen besonderen Möglichkeiten teilzuhaben.


25Mär
Kommunalpolitik
Kleingärten in Jena
Kleingärten in Jena

Im Gartenentwicklungskonzept aus dem Jahr 2013 wurde versprochen, dass nur dann Kleingärten in Bauland umgewandelt werden, wenn zuerst Ersatzflächen geschaffen worden sind. Von diesen vielfach zugesagten Ersatzflächen ist aber bis heute noch kein Quadratmeter zu Wege gebracht worden. Die FDP Jena-Saale-Holzland setzt sich dafür ein, dass die Stadt ihre Zusagen an die Kleingärtner einhält und nur dann bestehende Gartenflächen zu Bauland umwidmet, wenn im gleichen Zug Ersatzflächen geschaffen werden.

Auch dieses Thema zeigt wieder, dass die grundlegende Knappheit an Bauland in Jena nicht allein dadurch entschärft werden kann, dass innerorts mehr Bauland ausgewiesen wird. Sondern das Umland muss mit einbezogen werden, neue Wohngebiete müssen auch dort entstehen dürfen. Die FDP Jena-Saale-Holzland besteht darauf, beides zu tun - letzteres durch eine gänzlich neue Art der Zusammenarbeit mit dem Umland, am besten im Rahmen eines neu zu schaffenden Regionalkreises.


22Mär
 
Saaletalschule (Jena)
Saaletalschule (Jena)

Bei einem Besuch der Saaletalschule wurde immer wieder der Wunsch nach "mehr Luft" geäußert. Die Schule selbst würde wachsen sowie die Kaleidoskop Schule, die im gleichen Gebäude angesiedelt ist. Herr Ehrenberg von der Schulverwaltung sagte offen, dass in der Schulnetzplanung die aktuellen Herausforderungen, wie der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne sonderpädagogischem / sprachlichen Förderbedarf oder auch der erwartete Bevölkerungsaufwuchs durch den Neubau Zeiss, unzureichend bzw. noch gar nicht berücksichtigt sind. Hier muss aus Sicht der FDP endlich ein Befreiungsschlag geschehen, indem der Schulnetzplan an die tatsächlichen und begründet erwartbaren Bedürfnisse angepasst wird.

Außerdem erwägt die FDP Jena-Saale-Holzland, die Saaletalschule zu einer Schwerpunktschule für den Bereich Integration und Deutsch als Zweitsprache weiterzuentwickeln. In Jena gibt es bereits ähnliche Schulmodelle mit sonderpädagogischen Unterstützungssystemen. Damit könnte die Saaletalschule zusätzliche Ressourcen erhalten, um die integrative Beschulung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund erfolgreich zu meistern.