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Kreisverband Jena-Saale-Holzland

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich gehe davon aus, dass die Öffentlichkeit über den architektonischen Anspruch der zu erwar-tenden Bebauung durch OFB und JenaWohnen inzwischen hinreichend informiert ist.
Unabhängig vom Ausgang der aktuellen Bürgerbefragung steht noch zuvor die Erweiterung der Turmsockelbebauung (Neue Mitte) an: Die Saller Bau GmbH hat am 18.7.2013 im SEA ihr Projekt vorgestellt und als Baubeginn Frühjahr 2014 angekündigt. Die Aufstockung soll demnach fertig gestellt sein, bevor man mit den anderen Eichplatz-Baufeldern in Konflikt geraten könnte.

Nun war die äußere Hülle der Neuen Mitte immer nur ein Provisorium. Die Präsentation im SEA hat aber Grund zur Sorge gegeben, dass wir mit dem Umbau wieder nur „vorgehängte“ Fassa-den bekommen werden. Das wäre für das Erscheinungsbild des Eichplatz-Ensembles inakzep-tabel und auch im Sinne der Gleichbehandlung fragwürdig. Hat doch die Stadt für die Baufelder MK2 und MK3 mit allen Investoren bis in den Grundstückskaufvertrag hinein Regelungen zur Gestaltung getroffen, von denen wir für den Fall einer Realisierung dieses Projektes alle hoffen, dass sie tatsächlich greifen.

Ich möchte daher anfragen:
1. Wie wird sichergestellt, dass das Vorhaben der Saller Bau GmbH im Anspruch der Architektur und in der Qualität der Bauausführung vergleichbaren Standards wie die vorgesehene Bebauung in MK2 und MK3 genügt?

2. Was ist der aktuelle Stand des Turmsockel-Verfahrens, und wie sieht die weitere Zeit-schiene aus (Bauvoranfrage, Bauantrag, Genehmigungsplanung, Verkauf der benötigten Flächen, Erteilung der Baugenehmigung, geplanter Bauablauf etc.)?

3. Wie begegnet die Verwaltung der Sorge, die Neue Mitte könnte nach ihrer Erweiterung einen Ankermieter aus dem gleichen Marktsegment beherbergen, wie es die Investoren für das Baufeld MK2 vorgesehen haben?

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Nitzsche

26.03.2014 1496
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