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Kreisverband Jena-Saale-Holzland

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News - Archiv: September 2018

30Sep
 
Dr. Möller und Dr. Eismann
Dr. Möller und Dr. Eismann

Eisenberg. Zu seinem 90. Geburtstag konnte Parteifreund Ludwig Eismann zahlreiche Glückwünsche entgegen nehmen. Für den FDP Kreisverband tat dies der nun in den Ruhestand gegangene Erste Beigeordnete des Landkreises Dr. Dietmar Möller (siehe Bild).
Eismann der auf Umwegen nach den Wirren des Krieges mit der Unterstützung Rudolf Elles doch zu einem Arztstudium gekommen ist, übernahm 1969 die väterliche Praxis in Eisenberg und übergab 27 Jahre später den Staffelstab an seine Tochter, die heute noch die Praxis weiterführt. "Noch 3 Jahre muss ich durchhalten, dann erlebe ich das 100 jährige der Praxis" sagt er selbst und ist zuversichtlich, dass es weiter geht.
Dazu wünscht ihm der Kreisverband alles Gute und viel Gesundheit, damit er dies erleben kann.

Der Kreisverband


24Sep
 
Taeger und Nitzsche bei der Demo
Taeger und Nitzsche bei der Demo

Zur Beratung der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (APO) für Pflegeberufe im Bundeskabinett erklärt die pflegepolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole Westig:

Der Entwurf erweckt den Eindruck, dass vor dem Hintergrund des enormen Personalmangels in der Pflege möglichst viele junge Menschen schnell durch die Ausbildung geschleust werden sollen. Dies darf aber keinesfalls zu Lasten der Qualität gehen. Wenn die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu einer Qualifizierung à la "Pflege light” verkommt, hat die Ausbildungsreform ihr großes Ziel eines anspruchsvollen und zukunftsorientierten Berufsbildes verfehlt.

Wer die Anforderungen für die Pflegefachkraftausbildung nicht erfüllt, hat die Möglichkeit, sich zum Pflegeassistenten ausbilden lassen zu können und sich später - unter Anrechnung von Berufsjahren - weiter qualifizieren zu können. Die Durchlässigkeit muss weiterhin gewährleistet sein.

Es verwundert schon sehr, dass die Vermittlung digitaler Kompetenzen auch im Kabinettsentwurf mit keinem Wort auftaucht. Dabei lässt sich heutzutage ohne Digitalisierung kein neues Berufsbild mehr definieren.

Wenn der Gesundheitsminister die Entbürokratisierung der Dokumentation in der Pflege ernst nimmt, muss er dafür sorgen, dass das Strukturmodell Eingang in die Pflegeausbildung findet.


12Sep
 
Spendenübergabe
Spendenübergabe

Der Kreisverband der FDP Jena-Saale-Holzland besuchte am 10. September die Freiwillige Feuerwehr in Jena-Lobeda, um sich ein Bild von der wichtigen ehrenamtlichen Arbeit vor Ort zu machen, und um einen Scheck über 575 Euro zu überreichen, der dem Verein helfen soll, neue T-Shirts für die Vereinsmitglieder zu kaufen.

Es gibt insgesamt 15 freiwillige Feuerwehren im Raum Jena, in denen 306 ehrenamtliche Helfer engagiert sind. Es kommt zu 30 bis 50 Einsätzen im Jahr, bei denen die zwei Berufsfeuerwehren der Stadt unterstützt werden. Eines der drängendsten Probleme ist, langfristig Personal zu sichern. Die freiwilligen Feuerwehren sind durch das Wachstum der Stadt schlichtweg überfordert. Würden sie allerdings wegfallen, würde sich der Brandschutz enorm verteuern und vielfach unbezahlbar werden.

Um Nachwuchs zu gewinnen, kann man mittlerweile schon ab 6 Jahren bei den Löschzwergen mitmachen. Es gibt 9 Jugendgruppen, die u.a. im Sommer ein Ferienlager besuchen und Wissensstraßen bei diversen Festen organisieren.

"Leider haben die Freiwilligen Feuerwehren nur eine schlechte Lobby. Jeder freut sich, wenn die Feuerwehr kommt, aber immer weniger sind bereit, ihre Freizeit für ehrenamtliches Engagement in der Feuerwehr zu opfern", sagte Alexis Taeger am Rande des Besuchs.

Dabei hilft die Freiwillige Feuerwehr in Jena-Lobeda nicht nur, um Brände zu löschen. Durch eine Sammlung der Aufwandsentschädigung für das Blutspenden ist eine Kasse entstanden, durch die die Krebsstation unterstützt werden konnte.

Den Abschluss des Besuchs bildete eine Vorstellung eines Piloten der DRF Luftrettung aus Bad Berka. Auch sie sind auf die freiwilligen Feuerwehren vor Ort angewiesen, um nachts einen Landeplatz am Boden zu finden.


05Sep
 
Dr. Dietmar Möller
Dr. Dietmar Möller

Anlässlich der offiziellen Verabschiedungsfeier des Ersten Beigeordneten am morgigen Mittwoch (5. September 2018) im Landratsamt danken die Freien Demokraten des Kreisverbandes Jena-Saale-Holzland Dr. Dietmar Möller für über 25 Jahre ununterbrochenen, treuen Dienst als stellvertretender Landrat. Als Erster Kreisbeigeordneter hat er mit seinem langjährigen, persönlichen Tatendrang und aufopferungsvollen Engagement große Verdienste für die Entwicklung des Landkreises und die Menschen im heutigen Saale-Holzland-Kreis.

Am 1. Januar 1992 begann der Dienst im damaligen Landkreis Stadtroda und setzte das Amt im neugegründeten Saale-Holzland-Kreis bis heute fort. Damit ist er der dienstälteste kommunale Wahlbeamte in dieser Funktion in Thüringen. Für seine gestalterische Handschrift in politischer Verantwortung stehen exemplarisch die Verwirklichung eines leistungsfähigen und nachhaltigen Schulnetzplanes mit dem Fortbestehen des wettbewerbsfähigen Berufsschulstandortes Hermsdorf sowie der Erhalt und qualitative Fortführung wichtiger Einrichtungen wie die Kreisvolkshochschule, die Kreismusikschule und der Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina.

Der FDP-Kreisverband bedankt sich bei Dr. Diemtar Möller für sein Engagement für stabile und leistungsstarke Strukturen im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich im Landkreis. Er hat dazu beigetragen, die Lebensqualität im ländlichen Raum kontinuierlich zu erhöhen und war dabei ein verlässlicher Gesprächspartner, der den Menschen in Gespächen stets mit Fakten und sachlichen Argumenten auf Augenhöhe begegnet ist, um das Bestmögliche für alle Beteiligten zu erreichen. Auch die Zusammenarbeit mit den umliegenden Landkreisen und kreisfreien Städten, insbesondere mit der Stadt Jena, über bestehende Verwaltungsgrenzen hinaus waren Ihm stets ein wichtiges Anliegen in seinen Amtszeiten.

In seinen Dienstjahren stand Dr. Möller als hauptamtlicher 1. Beigeordneter vier Landräten aufrichtig, verlässlich und konstruktiv zur Seite: Zunächst Werner Jäschke und Dieter Füser im Altkreis Stadtroda und nach der Gebietsreform 1994 im Saale-Holzland-Kreis Jürgen Mascher und Andreas Heller. Die bestehende Verwaltungsstruktur hat sich seit Bestehen des Landkreises bewährt und hat maßgeblich aufgrund des hohen persönlichen Engagements des kommunalen Wahlbeamten - weit über die reine Verwaltungsarbeit hinaus - zur erfolgreichen Entwicklung des Landkreises beigetragen. Viele Strukturen und Entwicklungen, welche in diesen Jahren zum Wohle des Gemeinwesens im Landkreis auf dem Weg gebracht wurden, sind eng mit dem Einsatz und dem Namen von Dr. Möller verbunden.

Am 15. September 2018 wird Dr. Dietmar Möller offiziell in den Ruhestand eintreten.