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News - Archiv: Juni 2015

17Jun
 
LFA
LFA "Gleichstellung"

Im Rahmen eines Informationsbesuches erkundigten sich der innenpolitische Sprecher der Thüringer Freien Demokraten, Dirk Bergner, sowie der gleichstellungspolitische Sprecher, Jan Siegemund, über die aktuelle Situation von Flüchtlingen in der Landeserstaufnahmestelle in Eisenberg. Begleitet wurden sie dabei vom Kreisvorsitzenden der FDP Saale-Holzland, Patrick Frisch, sowie weiteren Mitgliedern der für Flüchtlingspolitik zuständigen FDP-Landesfachausschüsse.
Den Freien Demokraten war es dabei besonders wichtig, sich im Zuge der aktuellen Debatten zur Flüchtlingspolitik in der Gesellschaft ein Bild der Zustände in der Landesaufnahmestelle vor Ort zu machen. Gleichzeitig betonten sie auch ihre Vorschläge zur besseren und schnelleren Integration von Asylbewerbern.
"Den Flüchtlingen ist es derzeit lediglich gestattet, für wenige Stunden pro Tag bei einer Vergütung von knapp einem Euro innerhalb der Aufnahmestelle, zum Beispiel als Dolmetscher, zu arbeiten. Trotz dieser niedrigen Löhne sind die wenigen vorgesehenen Stellen stark nachgefragt. Diese motivierten Menschen, die oft über abgeschlossene, qualifizierte Berufsausbildungen aus ihrem Heimatland verfügen, müssen auch die Möglichkeit bekommen, für höhere Löhne zu arbeiten. Derzeit ist ihnen das jedoch noch zu lange verboten.", begründet der Sprecher für Innen- und Justizpolitik Dirk Bergner, der gleichzeitig auch stellvertretender Landesvorsitzender der Thüringer Liberalen ist, die FDP-Forderung nach einer sofortigen Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge und ergänzt: "Für uns Freie Demokraten ist wichtig, die Menschen, die zu uns kommen, zügig in die Lage zu versetzen, für sich und ihre Familien Verantwortung zu übernehmen. Eine Beschäftigung leistet schließlich auch einen elementaren Beitrag zur Integration und entlastet die deutschen Steuerzahler."


08Jun
 
Hans-Helmut Rösler (2.v.l.)
Hans-Helmut Rösler (2.v.l.)

Weimar. "Der beste Prüfstein für das Gewissen eines Menschen ist vielleicht seine Bereitschaft, Opfer für künftige Generationen zu bringen.", so besagt es ein Spruch, der für viele Liberale im wahren Leben im gemeinsamen Eintreten für Freiheit, Vielfalt und Toleranz stets Maßstab ihres Handels war im Rückblick des Zeitgeschehens.
Am vergangenen Freitag sind der Kreisvorsitzende Patrick Frisch (26 Jahre) und der Ehren-Kreisvorsitzende der Freien Demokraten im Saale-Holzland Hans-Helmut Rösler (85 Jahre) zu einem besonderen Generationentreff zusammengekommen und besuchten gemeinsam im Beisein der Thüringer JuLis-Landesvorsitzenden Sophia Kruppa die ehemalige Sowjet-Untersuchungshaftanstalt in Weimar, in welches der Jungliberale Hans-Helmut Rösler als 19-jähriger im Jahr 1948 inhaftiert und politisch verfolgt wurde.
Hans-Helmut Rösler, der gemeinsam mit seiner Gattin anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten "25 Jahre JuLis Thüringen" am Wochenende wieder im Freistaat Thüringen zu Gast war, erfüllte sich mit dem Besuch des Gefängnisses ein Lebenswunsch an den Ort zurückzukehren, der für viele Liberale und ihn persönlich mit viel Leid verbunden ist, um denen zu gedenken und zu erinnern.
Bereits am Eingang des ehemaligen Untersuchungshaftgefängnisses erinnert auch heute noch der Schriftzug "Den unschuldigen Opfern des stalinistischen Terrors" an die Zeit der sozialistischen Unfreiheit, in der die liberale Bewegung der Freiheit, Vielfalt und Toleranz durch staatliche Repression, Willkür und Bevormundung politisch verfolgt und unterdrückt wurde.