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News - Archiv: September 2014

15Sep
 
Holger Joseph
Holger Joseph

SHK. Eine bittere wie herbe Ohrfeige erhielten am gestrigen Sonntag die Liberalen. "Da gibt es nichts schön zu reden", meint Holger Joseph der stellvertretende Kreisvorsitzende der FDP im SHK. Trotzdem muss eine gewisse Ungerechtigkeit angeführt werden. Die Liberalen im Thüringer Landtag haben bisher eine hervorragende Arbeit geleistet.
Das hier immernoch der Bundestrend eine Rolle spielt ist eindeutig zu spüren aber eben nicht gerecht.
Sicherlich hatte die FDP in 2009 die meisten kongreten Versprechungen gemacht, die sie in einer Koalition, wo nun mal Kompromisse eingegangen werden müssen, nicht einhalten und umsetzen konnte. Dass der Wähler dies mit dem Rauswurf bestraft hat, ist zumindest nachvollziehbar. Aber betrachten wir die anderen etablierten Parteien. Diese halten sich zurück mit klaren Aussagen und verwenden hinterhältige Versprechungen, so dass es nach einer Wahl nicht so schlimm erscheint, wenn nicht passiert. Deutschland braucht aber Veränderung und zwar Veränderung an die sich ändernden Situationen in der EU und auf dem globalen Markt. Dem wird keine Partei gerecht auch nicht die AfD.
"Ich finde dies ungerecht und frage mich warum der Wähler so etwas tut?" so Joseph abschliessend. Die FDP im SHK ist jedenfalls der Meinung, dass es einer freiheitlichen Kraft in Deutschland braucht, um nicht in einer radikalen Außenecke (links oder rechts) zu enden.
Wir machen weiter!


12Sep
 
Wahlkampfabschluss in Jena
Wahlkampfabschluss in Jena

"Hier sind 5.1% drin, in Erfurt wird"s auch nicht weniger!" Die FDP-Verbände Jena, Gera, Saale-Holzland treffen sich Samstag 18:00 Uhr gegenüber dem Schillerhof in Jena Ost zum Wahlkampfabschluss. "Wir feiern offen. Auch Sympathisanten der FDP sind herzlich eingeladen. Übrigens auch alle, die es bis Sonntag noch oder wieder werden wollen", so Direktkandidat Nitzsche launig schmunzelnd. "Ich will einen entspannten Ausklang nach dem mehrwöchigen Dauertrommeln. Dazu braucht"s ein frisches Kaltgetränk. Mit Dank an die Watzdorfer Brauerei sage ich: Wir haben genug da, die Party darf also gern auch etwas größer werden. Aber: Mitternacht ist Schluss! Der Wahlsonntag ist heilig."


08Sep
 


Haltungsnote auf die Arschbombe

TLZ Jena. Die Frage ist dem Jenaer FDP-Landtagskandidaten Thomas Nitzsche nicht so fremd: Ob er womöglich in der falschen Partei sei? Der 39-jährige promovierte Politikwissenschaftler steht gerade - Stadtrat, OB-Posten, Bundestag, Landtag - persönlich das fünfte Mal bei einer demokratischen Wahl auf der Liberalen-Liste. Und vielleicht seine erste Wahl in den Stadtrat von 2009 ausgeklammert, hatte Nitzsche stets ein gut Maß Stellvertreter-Prügel beziehen müssen wegen der Image-Probleme seiner Bundes-Partei. Obendrein wird nach dem Liberalen-Aus bei der sächsischen Landtagswahl der Kassandra-Chor immer noch lauter: Die FDP schmiert bald voll und ganz ab.

Er sei sogar in seiner Familie "ein Einzelkämpfer und weit und breit der Einzige, der so gepolt ist"; er bekomme im Privaten von Freunden die FDP-Sinn-Frage gestellt. Und doch: "Es ist genau die richtige Partei für mich. In guten und in schlechten Zeiten. Es hat einfach gepasst", sagt Nitzsche, der im Frühjahr trotz miserablen Parteien-Ergebnisses, aber mit guter persönlicher Stimmen-Quote zum zweiten Male in den Stadtrat eingezogen ist. FDP? "Das hätte ich vor 15 Jahren so für mich gar nicht sagen können. Aber es lief Schritt für Schritt auf diesen Punkt zu, als das Hoch der Partei rund um das Jahr 2009 noch gar nicht absehbar war": erst die Magisterarbeit über einen spanischen Liberalen; dann ein Stipendium der FDP-nahen Naumannstiftung; dann Mitstreiter bei den jungen Liberalen. Wie die Bundesspitze der Partei jetzt strategisch agiere, das finde er gut...

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