FDP Jena-Saale-Holzland - Die Liberalen online

Kreisverband Jena-Saale-Holzland

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News - Archiv: Mai 2014

30Mai
 

Eisenberg. Die Wahlergebnisse für den Kreistag im Saale-Holzland-Kreis geben keinen Grund zum Jubeln. Die Liberalen haben trotz allem Fleißes gerade einmal 5% und somit 2 Mandate erreicht. Wie und mit wem der SHK in Zukunft geführt wird, bleibt abzuwarten.
Erschreckend ist das Abschneiden der NPD, welche ebenfalls mit 2 Mandaten in den Kreistag einziehen wird.
Trotz alle dem bedanken sich die liberalen Bewerber für das entgegen gebrachte Vertrauen. "Die Mitstreiter und bisherigen Mandatsträger der FDP haben viel Mut bewiesen und gekämpft. Leider sind auch sie vom derzeitigen Bundestrend mit bestraft worden, was den Menschen, die dahinter stehen, nicht gerecht wird. Sie können wirklich nichts dafür und leisten eine hervorragende Arbeit vor Ort", so der stellvertretende Kreisvorsitzende Holger Joseph.
Stellt sich die Frage, was wir hätten anders machen sollen. Jedenfalls werden wir dies auswerten und unsere Schlussfolgerungen ziehen. Wo wir können, werden wir weiter für die Bürger und Bürgerinnen des SHK da sein und Ihre Interessen vertreten, wenn auch mit beschränkten Mitteln.

Ihre FDP im SHK


28Mai
 

Der FDP-Kreisverband Jena bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern, die den Liberalen bei der Kommunalwahl und der Europawahl die Treue gehalten haben.

Wir haben zwar Stimmen verloren, dafür aber an Geschlossenheit gewonnen. Wie Karl-Hermann Flach (1929 - 1973) es einst sagte:

"Freiheit bedeutet für uns Liberale nicht Disziplinlosigkeit, sondern Pflicht. Liberal sein heißt nicht herrschen, sondern der Freiheit dienen."

In diesem Sinne freuen Sie sich mit uns auf die kommenden fünf Jahre konstruktiver Oppositionsarbeit im Jenaer Rathaus und liberaler Aufbauarbeit in unserer Stadt.


25Mai
Stadtratswahl 2014

18.00 Uhr = Nach der Schließung der Wahllokale werden die Stimmen ausgezählt. - Es wird spannend.

19.15 Uhr = Nach Auszählung von 3 der 95 Wahllokale liegt die FDP bei 2,2 % der Stimmen.

19.30 Uhr = Nach dem Ergebnis von 7 der 95 Wahllokale liegt die FDP bei 3,5 %.

19.45 Uhr = Die FDP fällt nach Auszählung von 8 Wahllokalen mit exakt 100 Stimmen auf 3,1 %.

21.00 Uhr = Jetzt sind 15 von 95 Stimmbezirken ausgezählt. Ergebnis für die FDP: 3,8 %.

21.30 Uhr = In Stimmbezirken mit vielen Wählern (= Lobeda, Winzerla, Südviertel) liegt die FDP immer jeweils um die 5 %.

22.00 Uhr = Nach der Auszählung von 35 der 95 Wahllokale liegt die FDP inzwischen bei 4,3 %. - Im Wahllokal 18 (FSU) holen die Freien Demokraten unerwartete 10,3 %.

22.15 Uhr = Die FDP legt kontinuierlich zu. Nach den Stimmen aus 39 Wahllokalen liegt sie nun bei 4,6 %. - Gespannt darf man sein auf das Wahllokal 40 (Erdbebeninstitut) am Burgweg.

22.30 Uhr = FDP laut Auszählung von 54 Wahllokalen immer noch unter 5 %, aber erstmals vor den Piraten.

22.45 Uhr = Die FDP hat die 5 % fast "geknackt" und liegt nach der Auszählung von 56 Stimmbezirken bei knapp 4,9 %.

23.00 Uhr = Wo bleiben die Ergebnisse der Briefwahlbezierke? Hier hat die FDP im Moment fast durchweg über 5 %. Nach Auszählung von 65 der 95 Wahllokale fallen die Liberalen wieder auf 4,7 %. - Im Wahhlokal 13 (Schenkstraße) holte die FDP allerdings 9,3% der Stimmen.

23.25 Uhr = 3/4tel der Stimmen sind ausgezählt und die FDP liegt weiterhin bei 4,7 %. Derzeit liegen die Ergebnisse von 68 der 95 Stimmbezirke vor. - 8,9 % gibt es im Wahlbezirk 60 (Schöne Aussicht).

23.45 Uhr = Jetzt sind bereits 74 Wahllokale gelistet, Die FDP Jena liegt nach wie vor bei 4,7 %.

00.00 Uhr = Nun ist es so gut wie sicher: Die FDP ist im neuen Jenaer Stadtrat nur noch mit 2 Köpfen vertreten. Nach der Auszählung von 76 der 95 Wahllokale verbessern sich die Liberalen leicht auf 4,8 %. - Immer noch stehen die Ergebnisse von Briefwahllokalen und vom Erdbebeninstitut aus.

0.30 Uhr - Zäh geht es voran mit den restlichen Jenaer Wahlergebnissen. Nun sind 78 Wahllokale ausgezählt; es bleibt bei 4,8 % für die FDP. - Inzwischen liegt auch der erste BWBZ (Briefwahlbezirk 4) vor: Hier holen die Liberalen 9,3 %. Das macht Hoffnung auf mehr...

1.00 Uhr = Die Europawahl ist fertig ausgezählt. Hier gaben 2,9 % der Jenaer den Freien Demokraten ihre Stimme; insgesamt waren es 1.287 (Wahlbeteiligung: 52,3%). - Bei der Kommunalwahl wird gezählt und gezählt. Auch nach 80 Stimmbezirken liegt die FDP Jena weiter bei 4,8 %.

1.45 Uhr = Von 95 Wahlbezirken stehen noch 13 aus. Die FDP liegt immer noch bei 4,8 % und leicht vor den Piraten. Dieter Kästner erkämpft im Wahlbezirk 40 (Hausberg) 9,3 % der Stimmen.

3.00 Uhr = Noch immer stehen die Ergebnisse von vier BWBZ aus. Nach 91 von 95 Stimmbezirken liegen die Liberalen in Jena nach wie vor bei 4,8 % der Stimmen; mittlerweile wurden 5.544 FDP Wählerstimmen gezählt.

17.45 Uhr = Noch immer fehlt ein Briefwahlbezirk. Die FDP bleibt bei 4,8 % und vor den Piraten.

18 Uhr = Die Stimmergebnisse der FDP-Kandidaten liegen mittlerweile vor. Es erhielten: Dr. Nitzsche (1.702 Stimmen) / Wiese (1.609) / Taeger A. (561) / Dr. Bartsch (327) / Barth (281) / Probandt (198) / Kitzig (128) / Lehmann (127) / Guttmacher (124) / Kästner (92) / Matzke (70) / Dr. Mertes (52) / Dr. Hertel (49) / Beyer (46) / Taeger B. (45) / Wagner (43) / Poschmann (34) / Jahns (25) / von Jan (23) / Brauckmann (19) / Franz (17) / Großkopf (6) - Basis: 94 der 95 Wahlbezirke.

Damit sitzen im neuen Stadtrat Dr. Thomas Nitzsche und Andreas Wiese.


25Mai
"Wahlen ändern Dinge!"

Alles scheint möglich am heutigen Wahltag in Jena. Es kann sein, dass die Linken einen historischen Sieg einfahren und erstmals seit DDR-Zeiten stärkste politische Strömung in Jena werden, vielleicht sogar gemeinsam mit Piraten und Bürgern für Jena die Macht im Rathaus übernehmen.

Es kann genauso gut sein, dass CDU, SPD und Grüne ihre finanziell fahrlässige und bürgerfeindliche Beton-Politik weitermachen dürfen.

Dies entscheidet allein der Wähler...also Sie!

Vielleicht zweifeln Sie, ob die FDP in der heutigen Zeit Ihre Ideale mmer noch vertreten kann und wird. Oder Sie hören andere reden: "Wir sind die neuen Liberalen", "Wir bringen Jena Freiheiten und Demokratie und Transparenz", "Wir machen alles besser ... gebt uns doch einmal eine Chance".

Vergessen Sie dabei nicht, was die FDP in der Vergangenheit für Jena bedeutet hat, wie gut sie unserer Stadt getan hat, wie zielgerichtet und konstruktiv ihre liberale Oppositionsarbeit im Stadtrat in den letzten Jahren war.

Egal, was man Ihnen verspricht: Nur wenn FDP draufsteht ist auch Freiheit und Demokratie drin! Und dies ist die Liste 4 auf Ihrem Wahlvorschlag zur Stadtratswahl.

Wählen Sie deshalb heute FDP ... für einen freien und demokratischen Stadtrat! Und denken Sie daran: WAHLEN ÄNDERN DINGE!

Wir werden es Ihnen danken!

Ihre FDP Jena


23Mai
“So geht Bürgernähe”

Am 20.05. suchten FDP-Kreischef Dr. Thomas Nitzsche und der Fraktionsvorsitzende Andreas Wiese im LISA das Gespräch mit Spätaussiedlern. "Das lief mal völlig anders, als wir Kommunalpolitik sonst kennen", stellten beide Kandidaten für die Stadtratswahl im Nachhinein fest. "Die klassische Diskussionsrunde, zu der wir ins LISA eingeladen hatten, blieb eher mäßig besucht. Gespräche ergaben sich aber reichlich, als wir danach noch gemeinsam im Stadtteil unterwegs waren, um Flyer zu verteilen."

Am Briefkasten und auf dem Bürgersteig ging es dann mal nicht um die Eichplatzbebauung oder um die Frage, welche Straße verkehrsberuhigt werden soll oder nicht. Sondern es waren die "kleinen und menschlichen” Dinge, mit denen unsere Mitbürger auf uns zukamen, so Nitzsche und Wiese unisono. Wie wird mir geholfen, wenn der Nachbar zu laut ist? Wie funktioniert das mit den vergünstigten Fahrscheinen? Gibt es für uns auch ein kulturelles Angebot? Versprechen konnten die liberalen Frontmänner freilich nichts, aber sie waren nicht umsonst mit offenem Ohr unterwegs. "Wir werden all diese Fragen im nächsten Stadtrat auf jeden Fall mit auf die Agenda nehmen", so Wiese und Nitzsche abschließend.


22Mai
Wahlkampfendspurt

Im Rahmen seiner Wahlkampfinterviews hat JENA.TV ein ausführliches Gespräch mit dem Spitzenkandidaten der FDP Jena für die Stadtratswahl 2014, Andreas Wiese, geführt.

Wiese antwortet auf die Fragen von Cornelia Dunker und gibt Auskunft zu allen Themen, die den Liberalen auf der Seele brennen, darunter das Entschuldungskonzept, der Umbau des Stadions, der Eichplatz und die Wohnungspolitik. Hart geht er dabei mit der "Beton"-Koalition ins Gericht und erzählt, wieso es einst bei Dr. Peter Röhlinger anders war im Umgang mit den Bürgern und dem Stadtrat.

Das komplette Video finden Sie HIER.


20Mai
 
FDP-Kandidaten zur Kommunalwahl 2014
FDP-Kandidaten zur Kommunalwahl 2014

242 Frauen und Männer bewerben sich am 25. Mai auf acht Listen für die 46 Sitze des Stadtrates von Jena.

Der Stadtrat wird für fünf Jahre gewählt. Dabei hat jeder Wähler drei Stimmen, die er frei auf den Listen verteilen kann.

Für die FDP stehen diese 22 Kandidaten zur Wahl (zum Vergrößern bitte das Foto anklicken!). Weitere Informationen zu ihnen findet man auf unserer Internetseite www.fdp-stadtrat.de.


20Mai
"Speed-Dating" mit Kommunalpolitikern

Sechs Stadtratsfraktionen hatten am 20. Mai 2014 jeweils einen Kandidaten für die Kommunalwahl in die Karl-Volkmar-Stoy-Schule delegiert. So trafen Dr. Thomas Nitzsche (FDP), Dr. Margret Franz (Bündnis 90/Die Grünen), Heidrun Schrade (Bürger für Jena/Unser Jena), Martina Flämmich-Winckler (Die Linke), Elisabeth Wackernagel (CDU) und Markus Giebe (SPD) auf ca. 65 Auszubildende der Jenaer Wirtschaftsschule.

In kleinen Gruppen hatten die Azubis jeweils zehn Minuten Zeit, um die Politiker zu befragen. Die Themen reichten von der Jenaer Wohnraumsituation über die Eichplatz-Perspektive bis zum Stadionbau. Ertönte das Signal, wechselten die jungen Leute zum nächsten Kandidaten.

Diese jugendgemäße Form der politischen Bildung hatte sich bereits zur Bundestagswahl 2013 bewährt und wurde erneut durch die beteiligten Kandidaten gelobt. Es seien angenehme Gespräche entstanden, die jungen Leute seien gut vorbereitet gewesen und "politische Schlammschlachten" ließen sich durch diese Methode vermeiden.

Wie die Schule mitteilte, sei geplant, auch im September vor der Thüringer Landtagswahl ein solches Kandidaten-Dating an der Jenaer "Stoy-Schule" durchzuführen.


20Mai
 


"Keine Erhöhung von kommunalen Steuern und Gebühren" kündigt die CDU in ihrem Wahlprogramm an. Tatsache ist, dass die CDU zusammen mit SPD und Grünen die Steuern regelmäßig erhöht hat:

2010 Grundsteuerhebesatz von 380 auf 420 Punkte.
2011 Grundsteuerhebesatz von 420 auf 460 Punkte.
2011 Gewerbesteuerhebesatz von 395 auf 420 Punkte
2013 Grundsteuerhebesatz von 460 auf 495 Punkte.

Dazu kommen noch die Erhöhungen von Bagatellsteuern. Jedesmal hat die CDU die "Einmaligkeit" ihres Beschlusses beteuert und später sich selbst widerlegt. Das muss man auch für diese Wahlaussage fürchten.

Und die nächste Schamlosigkeit folgt: "Das Neuverschuldungsverbot konsequent umsetzen - Ausnahmen nur für gewerbliche und Bildungsinvestitionen" muss für den unbeteiligten Leser nach Schuldenabbau klingen, ist aber das genaue Gegenteil.
Bislang gab es nur Ausnahmen für gewerbliche Investitionen, deren Erträge die aufgenommenen Schulden gleich wieder tilgen - beispielsweise beim Wiederverkauf der erschlossenen Jena21-Grundstücke. Die Ausweitung der Schuldenaufnahme für gewöhnliche öffentliche Investitionen ohne Erträge ist schlicht und einfach die Beendigung des Entschuldungskonzepts. Die CDU will wieder Schulden machen und hat sich dafür ein Hintertürchen in das Programm geschrieben, dass keiner verstehen soll.

Auf eine Partei der Schuldenmacherei und Steuererhöhung muss man aufpassen. Das werden wir tun.

Alexis Taeger
FDP-Fraktion
Mitglied im Haushalts- und Finanzausschuss


20Mai
FDP Thüringen

Auf der Zielgeraden zur Kommunalwahl hat sich die Jenaer FDP noch Rückenwind auf Landesebene verschafft. Mit einer starken Delegation in Suhl vor Ort, sei es gelungen, im Landtagswahlprogramm die eigenen Positionen gut zu verankern. "Die klassischen großen Landesthemen wird im Programm jeder schnell finden. Es lohnt sich aber auch der Blick aufs Detail. Nehmen wir mal nur die Bereiche frühkindliche Bildung und Verkehr. Da ist jetzt alles drin, was wir kommunal unbedingt wollen, aber eben nur auf Landesebene regeln können", stellt Kreischef Dr. Thomas Nitzsche hoch zufrieden fest.

Die Forderung nach mehr Betriebskindergärten etwa. Kenne man doch Unternehmen in Jena und im SHK, die hier trotz guten Willens an schier unüberwindliche bürokratische Hürden stoßen. Oder die Wiederzulassung der kooperativen Tagespflege, also die Nutzung gemeinsam angemieteter Räume durch zwei oder mehr Tagesmütter. Die war im Zuge der KitaG-Novelle durch Ministerverordnung verboten worden. Ganz zentral war für Nitzsche die Forderung nach einem kostenfreien letzten Kitajahr. "Oft blitzen wir mit Kitafragen auf Landesebene ja ab, wegen des Leuchtturm-Vorwurfes. Hier aber haben wir die Flächenkreise zu einer bildungspolitisch sinnvollen Maßnahme bewegt. Da störte es auch niemanden, dass in Jena, bei schon jetzt fast 100% Nutzungsquote, die Wirkung eher eine andere ist: eine maßvolle Gebührensenkung, die die Stadt selber gar nicht stemmen könnte."


19Mai
OTZ Podiumsdiskussion zur Stadtratswahl

"Der Eichplatz ist nicht vergessen. Einen neuen Anlauf zu seiner Umgestaltung haben alle Parteien auf der Agenda. (...) Für Thomas Nitzsche (FDP) muss vor allem der alte Bebauungsplan weg, der sei nicht mehr zeitgemäß."

Unterstützung bekam die FDP bei der OTZ-Veranstaltung auch von ungewohnter Seite.

"Michael Holz, Manager der Goethegalerie, sagte, es sei dringend nötig, dass der Eichplatz nicht nur die eine Etage Tiefgarage erhalte, sondern zwei, auch wenn dies viel teurer würde. Es sei illusorisch zu glauben, dass die Leute in ein Parkhaus am Inselplatz fahren und zum Einkaufsbummel bis zum Eichplatz laufen. Und eines sei auch klar: Eine Innenstadt lebe nunmal vom Handel."


18Mai
Fraktionsstatus

Wir plakatieren derzeit in Jena auch unter dem Motto "Schlag zurück, bevor das Imperium zuschlägt" mit dem Zusatz "Für einen freien und demokratischen Stadtrat". Man kann dies als lustige Botschaft empfinden, aber in Wirklichkeit ist es kein Spaß.

Der Oberbürgermeister hat zu Beginn diesen Jahres ohne Grund und ohne Not die Geschäftsordnung des Stadtrats ändern lassen ... von der Mehrheit seiner Betonkoalition über die Widerstände aller anderen Fraktionen hinweg. So wurde auch der sog. "Fraktionsstatus" geändert.

Bislang musste eine Fraktion aus mindestens zwei Stadträten bestehen - ab dem 26. Mai 2014 erhalten nur noch Parteien den Status als Fraktion, wenn sie mindestens drei Stadträte im Stadtrat haben. Damit reicht die "5 % Hürde" an Wählerstimmen nicht mehr aus, um im Stadtrat als Fraktion agieren zu können; man muss bei der Kommunalwahl mindestens 6 % der Stimmen erreichen.

Aber was bedeutet es, wenn die FDP Jena am kommenden Sonntag nur 5,99 % der Wählerstimmen (oder weniger) erhält?


18Mai
 

Suhl. Kurz vor der Kommunal- und Europawahl laden die Liberalen des Freistaates zu einem Landesparteitag nach Suhl ein, um mit den Delegierten und Kommunalwahlkandidaten in die heiße Phase des Wahlkampfes zu gehen.
Gleichzeitig wollen sie ihr Landtagswahlprogramm beraten und beschliessen, denn im September diesen Jahres werden wir auch noch den Landtag von Thüringen wählen können.
Uwe Barth der Spitzenkandidaten hierfür umreist die Situation und den Istzustand unserer Heimat.
"Es gibt viele Angebote, so auch unsere. Wer also die aufgezählten Punkte möchte, kommt an der FDP nicht vorbei und wird die Garantie dafür nicht bei den anderen Parteien finden. Denn da weiß der Wähler nicht, was er bekommt.
Wer das jedoch nicht möchte, der hat auch andere Angebote dafür und kann diese wählen", so Barth, der auch Landes- und Fraktionsvorsitzender ist.
Die FDP wird mittlerweile im Bund vermisst, denn, so die Medien, sie wird gebraucht. Es gibt keinen Ersatz für den liberalen Gedanken, auch wenn sich viele (anderer Parteien) vermeintlich Liberal bezeichnen. Dafür gibt es nur ein Original.

Die Delegierten des SHK


17Mai
Neubau Ernst-Abbe-Sportfeld

Die Ostthüringer Zeitung widmet sich heute der Anfrage von Dr. Thomas Nitzsche (= FDP Listenplatz 2) im letzten Stadtrat zum Neubau des Stadions. Unter anderem heißt es in der Zeitung:

"Rückblende in den vorigen Herbst: Wie habe es sein können, dass die Stadtverwaltung den Umzug vom Paradies an einen anderen Neubau-Standort als "alternativlos" deklarierte, nun aber eine "hochwasserangepasste" Planung am alten Standort auf den Weg gekommen ist. Frage: Werde so nicht Verlust an Glaubwürigkeit produziert? Und: Teile die Verwaltungsspitze die Auffassung, dass der Erfolg solcher großen Projekte von besserer Prioritätensetzung abhänge?

Finanzdezernent Frank Jauch (SPD) als Stadion-Beauftrager verwies auf die Abwägung, ob es sich bei den Jenaer Plänen um einen Stadion-Neubau oder Veränderungen eines bestehenden Baus handele. Hier habe die Obere Wasserbehörde des Freistaats in ihrem 'behördlichen Ermessen' ganz klar gesagt, es handle sich um einen Neubau. Und ein Neubau in einem Überschwemmungsgebiet sei nicht möglich. Also habe die Stadtverwaltung keine hydraulische Prüfung im Abbesportfeld veranlasst. Zumal: Die Obere Wasserbehörde habe signalisiert, dass ein Alternativstandort sich sogar befürworten lasse, wenn er per Herauslösungsverfahren aus einem Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen werde. Auf erheblichen öffentlichen Druck hin sei dann die Bewertung geändert und die hydraulische Eignung bei Umbau in bestehenden Baugrenzen in Aussicht gestellt worden. Also könne in der Jenaer Verwaltung 'niemandem ein Fehlverhalten' angelastet werden - allenfalls dem Gesetzgeber mit seinen unübersichtlichen Verfahren. Nach dem Elbhochwasser hätten viele 'Kompromissnormen' gegriffen."


Soweit die Antwort auf Thomas Nitzsches Anfrage.


16Mai
Umfragen zur Kommunalwahl


Während die Umfrage bei rund 250 Jenaerinnen und Jenaern, die von den "Lichtstadt.News" durchgeführt wurde (= 8 %), ausdrücklich als nicht-repräsentativ bezeichnet wurde und daher eher unseren Wünschen entgegen kommt, gilt die von der Zeitungsgruppe Thüringen beauftragte Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts "Insa" (= 4 %) als wesentlich aussagekräftiger.

Natürlich können wir - auch wegen des Bundes- und Landestrends der FDP in der Wählergunst - nicht davon ausgehen, dass wir unsere 11 % von der letzten Stadtratswahl halten können, jedoch wäre ein Rückfall auf die von "Insa" prognostizierten 4 % ein sehr schwerer Rückschlag für unsere Politik, denn nach dem 25. Mai 2014 mit nur zwei Stadträten ins Rathaus einzuziehen, würde bedeuten, den Fraktionsstatus zu verlieren und das wiederum würde mit sich führen, dass in den nächsten fünf Jahren keine effiziente liberale Politik in Jena mehr möglich sein wird.

Wenn nicht jetzt, wann sollte man dann der FDP Jena das Vertrauen aussprechen? - Deshalb:

Am Wahltag für Jena die FDP wählen, damit wir mindestens 6 % erreichen und liberale "Vernunft. Verstand, Verantwortung" im Rathaus garantieren können!


16Mai
 
Thüringer Reisegruppe
Thüringer Reisegruppe

Das Königreich Marokko war dieses Jahr Ziel des außenpolitischen Seminars der FDP. Organisiert vom Landesfachausschuss "Internationale Politik" der FDP Thüringen und geleitet vom außenpolitischen Experten Dr. Carsten Klein, flog eine 14-köpfige Delegation vor Ostern eine Woche in das Königreich Marokko. Mitglieder der Delegation waren Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kirche. Die Vizepräsidentin des Thüringer Landtages und stellvertretende FDP-Landesvorsitzende, Franka Hitzing und der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft Liberal International, Manfred Eisenbach, nahmen erfreulicherweise wieder mit teil. Aus dem Saale-Holzland-Kreis war außer mir noch Patrick Frisch zugegen.

Anders als bei typischen Urlaubsreisen erfährt man in den politischen Gesprächen oder auch bei gemeinsamen Essen ungleich mehr Details über Land und Leute. Obwohl es schon mein 5. Besuch auf dem afrikanischen Kontinent war, bin ich immer wieder aufs Neue fasziniert. Die Faszination reicht von großer Begeisterung für das Sehenswerte und die dortige Kultur bis zur nüchternen Betroffenheit über so viel Armut und Entwicklungsdefizit. Es würde den Rahmen sprengen, hier die Eindrücke zu schildern oder gar eine Analyse der vielfältigen Gespräche darzulegen.


Und außerdem: Bilder sagen mehr als 1000 Worte!

Deshalb habe ich eine Bilderserie im Internet veröffentlicht und lade Sie ein, sich das Album anzusehen: www.bilder.wieduwilt.de

Christoph O. P. Wieduwilt


15Mai
Kandidaten der FDP Jena zur Stadtratswahl 2014

Im Rahmen der Aktion »Gut zu wissen wen ich wähle« des Jenaer Infoportals JENAPOLIS haben sich die FDP-Spitzenkandidaten für die Wahl am 25.05.2014, Andreas Wiese (= Listenplatz 1), Dr. Thomas Nitzsche (= Listenplatz 2) und Alexis Taeger (= Listenplatz 3) zu verschiedensten Fragen der JENAPOLIS Redaktion geäußert.

Einzeln kann man die Antworten hier nachlesen:

ANDREAS WIESE
THOMAS NITZSCHE
ALEXIS TAEGER.


14Mai
Wahlkampfplakate vom Mai 2014

Mit zwei Plakaten bringen die Jenaer Liberalen derzeit Würze in die in unserer Stadt zu sehende Wahlwerbung und beide kokettieren mit dem Kult um die amerikanische Kinoserie "Star Wars". Zur Europawahl wirbt die FDP mit dem Slogan "Große Macht in Europa du hast" und zur Kommunalwahl mit "Schlag zurück bevor das Imperium zuschlägt". Schmunzeln bei den Passanten löst bei letzterem Plakat vor allem die zusätzliche Botschaft "Für einen freien und demokratischen Stadtrat" aus, wobei natürlich nicht verraten wird, wer mit "Das Imperium" gemeint ist. Darüber kann sich jeder Wähler bis zum 25. Mai 2014 seine eigene Meinung bilden.


14Mai
Kandidaten der FDP Jena zur Stadtratswahl 2014
Stadtratskandidat Reinhard Kitzig
Stadtratskandidat Reinhard Kitzig

Reinhard Kitzig ist seit vielen Jahren unser Vertreter im FDP Landesfachausschuss Bildung und darüber hinaus Mitglied im Bundesfachausschuss der FDP. Wir können uns glücklich schätzen, dass er den Willen hat, auch auf kommunaler Ebene dem Thema Bildung in unserem Sinne ein Gesicht zu geben. Er steht zudem für die berufliche BIldung und damit gegen die Überakademisierung unserer Gesellschaft. Alle wichtigen Informationen über Reinhard Kitzig kann man ab sofort auch auf dessen eigener Webseite www.reinhard-kitzig.de finden, die seit dem 7. Mai 2014 online gegangen ist.


07Mai
Inselplatz

"MDR.Info”: Entscheidung des Freistaats für einen Campusneubau am Inselplatz ist gefallen!

Wie MDR.Info gestern Nachmittag exklusiv vermeldet hat, bekommt die Friedrich-Schiller-Universität Jena einen neuen Campus auf dem Inselplatz in Jena.

Nach Angaben des Thüringer Bauministeriums gegenüber MDR.Info sollen in das Bauprojekt ab 2016 mehr als 110 Millionen Euro fließen. Gut die Hälfte davon komme aus dem Förderfond der Europäischen Union. Der zuständige Abteilungsleiter im Thüringer Bauministerium, Olaf Langlotz, sagte gegenüber MDR.Info, der Inselplatz-Campus sei das landesweit größte Stadtentwicklungsprojekt der kommenden zehn Jahre.