FDP Jena-Saale-Holzland - Die Liberalen online

Kreisverband Jena-Saale-Holzland

close× Telefon: in Arbeit :-) Fax: ---

News - Archiv: Dezember 2013

20Dez
Eichplatzbebauung

1. Wir stehen für eine Bebauung des Eichplatzes

2. Wir haben Sorge über eine wirtschaftliche Betreibung des jetzigen Projektes wegen unzureichender Stellplätze.
Begründung: Die thüringer Bauordnung fordert bei der Errichtung von Wohn- und geschäftsbauten die Errichtung von Stellplatzanlagen auf dem eigenen Grund in der Größenordnung von 1 bis 1,5 Stellplatz pro Wohnung, einen Stellplatz für je 30 bis 40m² Handels- bzw. Gewerbefläche und einem Stellplatz je 8- 12 Sitzplätze Gastronomie. In den vorliegenden Vertragsunterlagen ist ersichtlich, das immer der niedrigste Ansatz gewählt wird (1 ST je WE und 40m² Handelsfläche, Gastronomie 12 Plätze). Nachgewiesen werden im MK 2 mit diesen Ansätzen statt 321 nur 281 und im MK3 statt 146 nur 95 Stellplätze. Für die Wohnungen wird dabei der Stellplatzbedarf nicht reduziert. Beim Ansatz 30² je Stellplatz wären für die Verkaufsnutzfläche im MK2 statt 162 etwa 216 Stellplätze erforderlich; im MK3 statt 45 wären 60 Stellplätze erforderlich. Das Defizit beträgt im vorliegenden Plan 95 Stellplätze, die entgegen ThüBO nicht gebaut werden, im möglichen anderen Planfall 131 zuzüglich 17 Stellplätze Gastronomie. Aufgerundet fehlen hiermit gegenüber ThüBO ca. weitere 150 Stellplätze, ohne das die Möglichkeiten bei Wohnungen ausgeschöpft werden. Die fehlenden Stellplätze sollen abgelöst werden.
Andererseits beabsichtigt die Arge Jenawohne/OFB auf der vorgesehenen Handelsfläche 30 Millionen € Umsatz pro Jahr. Der Korbumsatz als Maßzahl für einen Einkauf liegt in Jena bei 60€ (Studenten deutlich weniger). Damit kann man errechnen, das zur Erreichung dieses wirtsachaftlich notwendigen Umsatzes allein für den Handel 400 bis 450 Stellplätze erforderlich sind, zuzüglich der Stellplätze für Gewerbe, Wohnen und Gastronomie.


05Dez
Eichplatzbebauung

Die FDP hat das Projekt Eichplatz über Jahrzehnte konstruktiv mit vorangetrieben. Wir haben uns für den Änderungsantrag, mehr Wohnraum einzuordnen, über Monate verbal verprügeln lassen, bis sich dann doch alle Fraktionen diese Forderung zu Eigen machten. Wir hätten, als die Grünen unterwegs wackelten, sogar als Ausfallbürge zur Verfügung gestanden. Fünf Stimmen gegen fünf Stimmen, dann freilich mit deutlich mehr liberaler Handschrift. Das sollte nicht sein. So haben wir die Stellplatzfrage nicht befriedigend klären können, was ein erhebliches Manko für das Funktionieren des Projekts als solchem darstellt. Das Funktionieren aber, und nicht so sehr die äußere Gestaltung, war immer unser Hauptkriterium, ganz gleich an welchen der beiden Investoren am Ende der Zuschlag geht.

Fragen an die Verwaltung