FDP Jena-Saale-Holzland - Die Liberalen online

Kreisverband Jena-Saale-Holzland

close× Telefon: in Arbeit :-) Fax: ---

News - Archiv: Oktober 2011

28Okt
Landesentwicklungsplanung

Am kommenden Samstag (29.10.) informieren Mitglieder der FDP Stadtratsfraktion und des Kreisvorstandes über den Entwurf des Landesentwicklungsprogramms. Dieses Programm, das bis 2025 angelegt ist, dürfte in der Bevölkerung wohl eher unbekannt sein, dafür ist es jedoch ein sehr konsequenzreiches Papier.

Das Landesentwicklungsprogramm gibt den Rahmen für die regionalen Raumordnungspläne vor, die wiederum direkten Einfluss auf die Flächennutzungspläne und damit auf die lokalen Bebauungspläne haben.

Gerade in der zurückliegenden Zeit ist Jena immer wieder mit Festlegungen bzw. Entscheidungen der Landesebene konfrontiert worden, die seiner Funktion als Oberzentrum nicht gerecht werden: sei es die Schließung des Arbeitsgerichtsstandortes Jena, die Einstufung der Philharmonie oder die Anbindung Jenas an den Fernverkehr.

Der Info-Stand findet statt in der Zeit ab 11 Uhr in der Löbderstraße/ Ecke Kollegiengasse. Am Stand anzutreffen ist der OB-Kandidat der FDP Jena, Dr. Thomas Nitzsche.


19Okt
 


Andreas Wiese, Fraktionsvorsitzender der FDP im Jenaer Stadtrat:
Neubau passt in "keinster Weise"


Die Neubauten in der Westbahnhofstraße und am Friedensberg werden den Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch nächster Woche gleich zwei Mal beschäftigen. Dabei geht es auch um die dadurch weiter verschärfte Verkehrssituation.

Zum Auftakt möchte FDP-Fraktionschef Andreas Wiese in seiner Anfrage vom Oberbürgermeister wissen, welche Gründe es dafür gegeben hat, dem Bauherrn zu gestatten, sein Objekt unmittelbar an der Grundstücksgrenze bauen zu dürfen, und: Welche Kriterien seien herangezogen worden, damit dieses an der Westbahnhofstraße einschließlich zweistöckiger Tiefgarage insgesamt siebengeschossige Objekt im Sinne des Baugesetzbuches genehmigungsfähig wurde.

hier geht`s zum vollständigen Zeitungsartikel
Anfrage von Andreas Wiese


19Okt
Wirtschaftspolitik
Dr. Harald Mertes
Dr. Harald Mertes

Dr. Harald Mertes, Mitglied des Kreisvorstandes der FDP Jena geht auf kritische Distanz zum Thüringer Wirtschaftsminister Machnig:

Für das 1000-Dächer-Programm muss der Staat in Form des Landes nach der Grenzkostenrechnung Kredite aufnehmen. Will der Staat in Form der Kommune die Förderung, muss er - welche Kommune außer Schleusingen ist nicht schuldenfrei? - ebenfalls Kredite aufnehmen. Mit den 100 % fremden Geldern werden Module gekauft. Die meisten in China, das sich mit horrenden Staatssubventionen die Marktführerschaft in diesem Sektor sichern will.


13Okt
OB-Wahl 2012
Dr. Thomas Nitzsche
Dr. Thomas Nitzsche

Die Jenaer Liberalen gehen mit eigenem Kandidaten in die OB-Wahl. Das ist ein Ergebnis der Mitgliederversammlung vom vergangenen Montag. Zum Kandidaten wurde Kreisvorsitzender Dr. Thomas Nitzsche nominiert. Lutz Prager führte mit ihm folgendes Gespräch:
Herr Dr. Nitzsche, gegen den Amtsinhaber Dr. Schröter von der SPD anzutreten gilt nicht gerade als aussichtsreich und die FDP liegt beim Wahlvolk in der Gunst momentan auch ganz weit hinten. Weshalb wollen Sie kandidieren?
Da es mit der CDU bisher keinen gemeinsamen Kandidaten aus dem bürgerlichen Lager gibt, war klar: Einer muss antreten für die FDP. Ich bin aber keine Verlegenheitslösung. Wer meine politische Biografie verfolgt: Junge Liberale, FDP, Kreisvorsitz, Stadtrat, der ahnt: Ich will mehr. Was den Bundestrend betrifft: Den muss man nehmen, wie er ist. 2009 zu den Stadtratswahlen hat er uns genützt. Jetzt gibt es Gegenwind, den muss die FDP aushalten.
Die Bundesebene ist die eine Sache, unsere Arbeit auf kommunaler Ebene eine ganz andere.

das vollständige Gespräch finden Sie hier


11Okt
Verbandsarbeit
Alexis Taeger wird von Uwe Barth beglückwünscht
Alexis Taeger wird von Uwe Barth beglückwünscht

Auf der gestrigen Kreismitgliederversammlung gratulierten Landesvorsitzender Uwe Barth und Kreisvorsitzender Thomas Nitzsche dem stellvertretenden Vorsitzenden unserer Stadtratsfraktion Alexis Taeger zum 25-jährigen Mitgliedsjubiläum. In diesen 25 Jahren hat sich Alexis Taeger hervorragend für die liberale Politik in unterschiedlichen Partei- und Fraktionsämtern eingesetzt, zunächst in seiner alten Hessischen Heimatstadt Neu-Isenburg und jetzt hier in Jena. Alexis Taeger ist ausgewiesener Kenner des kommunalen Haushaltsrechts und vertritt die FDP im Finanzausschuss, im Werkausschuss KIJ sowie im Aufsichtsrat der Stadtwerke. Für sein Kommunalpolitisches Engagement in Hessen erhielt er 2005 den "Ehrenbrief des Landes Hessen".
"In den 25 Jahren FDP-Mitgliedschaft habe ich so manche Berg- und Talfahrt der FDP miterlebt. Gerade als ich nach meinen 18. Geburtstag den Mitgliedsantrag stellte befand sich die Partei gerade mal wieder auf einer Talsohle" erinnerte sich Alexis Taeger zurück. "Wichtig ist, dass die Partei eine Linie hat und diese Linie erkennbar bleibt."


09Okt
 
JES Verkehrsgesellschaft mbH
JES Verkehrsgesellschaft mbH

Eisenberg. In seiner letzten gemeinsamen Kreisvorstands- und Fraktionssitzung besuchte die FDP des Saale-Holzland-Kreises die JES Verkehrsgesellschaft mbH in Eisenberg. Der kommunale Eigenbetrieb mit dem alleinigen Gesellschafter dem Landkreis bereitet dem Kreistag Jahr für Jahr eine heftige Debatte wegen der stetig steigenden Zuschüsse und der noch immer vorhandenen Schuldenlast.
Deshalb hat sich die FDP entschlossen in ihrer kommunalen Regierungsverantwortung zu handeln und so ein Bild vor Ort zu bekommen.
Der Geschäftsführer Herr Luksch (Bildmitte) führte die Liberalen durch die Firma und stand im Anschluss Rede und Antwort zu den bestehenden Fragen.
Hier ein paar Daten zur JES:

- Fahrzeuge 81 incl. der 2 neuen Kleinbusse
- Personal 92 (ohne den 2 Azubis)
- von den 92 sind 74 Fahrpersonal
- Linien 47
- Genehmigte Fahrplan-km = 3,2 Mio
- Davon eigene 2,7 Mio
- Beförderte Personen: 2,5 Mio

(Angaben sind aus der letzten Bilanz 2010)

Mit diesem "Input" und noch weiteren Fakten gehen die Verantwortungsträger der FDP im Kreis in die Vorbereitung der nächsten Kreistagssitzung, wo mit aller Wahrscheinlichkeit die JES wieder ein Thema sein wird.
Doch davon später mehr!

Der Kreisvorstand


04Okt
 
Dr. Wolfgang Maruschky
Dr. Wolfgang Maruschky

Heute: Dr. Wolfgang Maruschky, Geschäftsführer i. R., Silbitz Guss GmbH

Foto: Christoph O. P. Wieduwilt

Dr. Maruschky, vor einigen Monaten haben Sie sich aus dem aktiven Geschäft des Geschäftsführers der Silbitz Guss GmbH verabschiedet. Was sind für Sie die markantesten Fakten, die Ihren Erfolgsweg bzw. den des Unternehmens am besten charakterisieren?

Da gab es in den 20 Jahren als Geschäftsführer unzählige wichtige und spannende Momente. Wesentlich war 1990 den so genannten volkseigenen Betrieb für die marktwirtschaftlichen Verhältnisse fit zu machen. Die Privatisierung dauerte 5 Jahre. Sie wurde erfolgreich durch eine Investorengruppe aus den alten Bundesländern durchgeführt. Es ist die Anbindung an den internationalen Markt gelungen, Silbitz Guß gehört europaweit zu den führenden Firmen der Gießereibranche.
Eine besondere Herausforderung war dann der Kauf des Unternehmens auf der Grundlage eines Management By Out im Jahr 2005. Im selben Jahr übernahmen wir außerdem eine gut aufgestellte Gießerei in der Slowakei.
Die wichtigste Entscheidung der Neuzeit war zweifelsfrei 2009 die Investition von über 40 Millionen Euro in ein neues Werk in Zeitz. Damit waren insgesamt die Voraussetzungen für eine internationale Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Gießereigruppe gegeben.

Welche Visionen haben Sie Ihren Nachfolgern mit auf den Weg gegeben? Wie stellen Sie sich die langfristige Zukunft von Silbitz Guss vor?

Ich bin überzeugt, und das habe ich zum Abschied meinem Führungsteam auch so gesagt, eine erfolgreiche Zukunft ist relativ sicher, wenn alle ca. 1.000 Mitarbeiter an allen Standorten einbezogen und auf dem Weg mitgenommen werden.
Außerdem sollte der Mut, die Geduld und das unternehmerische Engagement ausreichen, um Forschung und Entwicklung neuer Produkte voranzutreiben, Internationale Märkte gezielt zu gewinnen und Ausbildung und Weiterbildung als einen dauerhaften Schwerpunkt zu betrachten.

Ein Dr. Maruschky hört nicht einfach auf … Wie sieht Ihr Alltag aus - was
gefällt Ihnen vergleichsweise zum Volltime-Job des Managers heute besser?

Die Last der Verantwortung, die nicht mehr auf meinen Schultern drückt, tut gut. Ich gehe ins Fitnessstudio und versuche überhaupt etwas mehr für die Gesundheit und die gute Laune zu investieren. Das Engagement in der Kommunalpolitik ist für mich sehr wichtig. Da gibt es viel zu tun. Mir liegt zum Beispiel das Schloß in Crossen sehr am Herzen. Es wäre wunderbar, wenn wir gemeinsam eine tragfähige Zukunftslösung für dieses Objekt hinbekommen. Dabei sehe ich vor allem die Lösung in einer Privatschule.

Sie gehören zum Urgestein der Thüringer FDP. Welche Gefühle bewegt Sie bei dem Gedanken, dass die Liberalen vom Volk nicht mehr als wählbar eingeschätzt werden?

Es ist richtig, wir haben in der Bevölkerung ein Vertrauensdefizit. Ich bin auch überzeugt, dass unsere Partei mit Blick auf Berlin sich noch einiges einfallen lassen muss und das auch wird, um wieder Vertrauen zu gewinnen. Die Oppositionspolitik der FDP-Landtagsfraktion in Thüringen ist vollkommen in Ordnung. Und, wer sagt denn, daß die FDP nicht wählbar ist? Auf kommunaler Ebene haben wir hervorragende liberale Politiker, deren Herz für die Region schlägt. Das merken die Bürger und deshalb werden wir vor Ort auch gewählt.

Welche grundlegende Empfehlung würden Sie aus dem Stand Ihrer Partei geben?

Die FDP braucht eine klare, verständliche Programmatik. Diese muss inhaltlich gerichtet sein auf unternehmerische Bedingungen im Sinne der Sicherung der Arbeitsplätze in Deutschland, auf Veränderung der Regelungen in der Familienpolitik; wir brauchen ein kinderfreundliches Deutschland und Bildung, Forschung und Entwicklung. Außerdem müssen sich mehr liberale Persönlichkeiten profilieren, die deutschlandweit Vertrauen gewinnen und damit für die Bürger authentisch sind - dann ist die FDP auch gefragt.

Vielen Dank Herr Dr. Maruschky für das angenehme Gespräch.
Das Gespräch führte Christoph O. P. Wieduwilt
Silbitz, 23.09.2011