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News - Archiv: September 2011

29Sep
 
Sanitätsrat Dr. med. Ludwig Eismann
Sanitätsrat Dr. med. Ludwig Eismann

Wer 65 Jahre einer Partei trotz aller Höhen und Tiefen, trotz aller Querelen die Treue hält, hat allein schon Dank und Anerkennung verdient.

Unser Parteifreund Eismann hat der Partei nicht nur die Treue gehalten, sondern sich auch im Rahmen seiner Möglichkeiten stets aktiv am Parteileben beteiligt und soweit es seine Zeit als niedergelassener Arzt zuließ, Hilfe und Unterstützung gegeben.

Da ich davon ausgehe, dass der Jubilar in seinen Ausführungen auch einige wichtige Daten in seiner Entwicklung nennen wird, möchte ich nur wenige Fakten hervorheben.

Nach dem Abschluss des Abiturs 1946 wurden seine Studienbewerbungen über 5 Jahre stets abgelehnt, was im Wesentlichen mit dem sozialen Spiegel (Arztsohn) begründet wurde.
Nach der Aufnahme einer Lehre als Ortohädiemechaniker arbeitete er in der Orthopädischen Werkstatt des Rudolf-Elle-Krankenhauses. Durch Einspruch bzw. Vermittlung durch Dr. Elle erfolgte 1951 die Aufnahme an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena innerhalb von 2 Tagen nach Einreichung der Bewerbungsunterlagen.
Der Abschluss des Studiums war 1957, dem folgte bis 1958 eine Pflichtassistenz am Städtischen Krankenhaus Eisenach und von 1958 - 1960 Assistenz am Stadtkrankenhaus Dresden.

Am 01. Januar 1969 erfolgte die Übernahme der väterlichen Praxis nach dem Tod des Vaters in Eisenberg unter schwierigen Bedingungen.
Neben seiner ärztlichen Tätigkeit, die ihn fachlich und menschlich hohes Ansehen im ehemaligen Landkreis Eisenberg brachte, war er auch gesellschaftlich aktiv.

Unter anderem
 Mitglied im FDGB von 1947 - 1989
 Kreisvorsitzender der Ärzte im Kreis Stadtroda
 Mitglied im DRK seit 1960
 26 Jahre ehrenamtlicher Vorsitzender des DRK - Kreisver-bandes Eisenberg
 Mitglied der LDPD seit 1946 - wobei nach seiner Aussage ein wesentlicher Grund die Studienbewerbung und die damit verbundene politische Unbedenklichkeitsbe-scheinigung, die nur von einer neu etablierten zugelassenen Partei vorgenommen werden konnte mit ausschlaggebend für den Eintritt in die Partei war.

Für seine Arbeit wurde Parteifreund Eismann vielfältig geehrt. U.a. mit dem Ehrenzeichen des DRK in Gold und der Ehrenspange zum Ehrenzeichen in Gold sowie mit der Ehrenmitgliedschaft des Kreisverbandes Jena-Stadtroda-Eisenberg, der Ernennung zum Sanitätsrat und als Höhepunkt 1993 der Verleihung des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland am Bande.

Nach der Wende setzte sich Parteifreund Eismann auch auf kommunaler Ebene für unsere Partei ein. So kandidierte er im Mai 1990 bei der ersten freien Kommunalwahl für den Kreistag Eisenberg und trug durch seinen Bekanntheitsgrad wesentlich zum hervorragenden Ergebnis des Bundes freier Demokraten bei, die in Eisenberg 13.465 Stimmen und damit 25,68 % erreichen konnte, was zu 10 Sitzen im neu gewählten Kreistag führte. Das waren mehr Stimmen als PDS, SPD und Bauernpartei zusammen.

Sie sehen also, es hat auch schon bessere Zeiten gegeben, wobei man sich nicht zu sehr auf den Ergebnissen ausruhen sollte, sondern sich auch den neuen Aufgaben stellen muss, um weiter als Partei auf regionaler Ebene eine entsprechende Rolle zu spielen.

Im Gegensatz zur FDP auf Bundes- und teilweise auch auf Landesebene ist es uns im SHK gelungen, im Kreistag über 20 Jahre konstant gute Ergebnisse zu erreichen, die letztendlich auch auf das Wirken von Persönlichkeiten wie unseren Dr. Eismann zurückzuführen sind.

Wir wünschen ihn persönlich alles Gute, vor allem Gesundheit und hoffen, dass er uns auch künftig mit seiner langjährigen Erfahrung Hilfe und Unterstützung geben kann.

Es gratulierten: Uwe Barth, Dr. Dietmar Möller, Herbert Bernhardt, Helmut Rösler Fürth, langjährige Wegbegleiter aus den Raum Eisenberg


19Sep
Wahlen
Thomas Nitzsche
Thomas Nitzsche

Die Deutlichkeit schmerzt erheblich, aber gänzlich unerwartet kam die Niederlage der FDP bei der Berlin-Wahl nicht. Das Pflaster dort ist für Liberale seit jeher besonders schwierig, der Berliner Landesverband war schon vor der Eurofrage nicht gerade ein Musterbeispiel innerer Geschlossenheit, der Spitzenkandidat zuvor vielerorts unbekannt. Insgesamt keine guten Voraussetzungen, da muss auf bundespolitische Einflüsse gar nicht abgestellt werden - was aber freilich auch stattgefunden hat, und zwar konzertiert.
Philipp Rösler hat mit dem Aufzeigen der Möglichkeit einer geordneten Staaten-Resolvenz den Konnex zur Berlin-Wahl nicht gesucht. Da war eine Positionierung der FDP in der von der CSU und vom Finanzminister angestoßenen Diskussion zu dem Zeitpunkt einfach dran. Christian Lindner hatte schon mehrere Tage zuvor, auf der Grundsatzwerkstatt in Leipzig, exakt dasselbe gesagt. Medienecho: null.


14Sep
Währungsunion


Märkte reagieren auf Tatsachen. Worte beeindrucken - wenn überhaupt - nur kurzfristig. Stimmen die Taten nicht mit den Worten der Politik überein, wird die Politik unglaubwürdig.

Das wird sie auch, wenn sie - wie Frau Merkel und Herr Schäuble es aktuell tun - bestimmte Gedankengänge für tabu erklärt. Es sind die unvermeidbaren Folgen der Schuldenkrise und die politische Weigerung diese in die Konzepte zur Lösung der Finanzkrise einzubauen, die die Finanzmärkte immer wieder auf Talfahrt schicken - nicht deren Benennung. Unabhängig davon, ob ein Ausfall der Kredite an Griechenland angedacht wird oder nicht.
"Minister Rösler hat unser Vertrauen, wenn er ausspricht, was auch namhafte Wirtschaftswissenschaftler unter den sichtbaren Lösungsmöglichkeiten als das geringste Übel ansehen.", erklärt Dr. Harald Mertes, Mitglied des Kreisvorstandes der FDP Jena.


12Sep
Verbandsarbeit

Das nächste Kamingespräch der FDP Kreisverbände Saale -Holzland und Jena - findet am Mittwoch, d. 14. September 2011 im Kaminzimmer des Restaurants "Bauersfeld" (Am Planetarium 5) in Jena statt. Beginn ist 20 Uhr.

Gäste sind:
Marian Koppe, MdL, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion

& Dr. Harald Mertes, Leiter des FDP-Landesfachausschusses 4 "Gesundheit, Familie, Gleichstellung und Soziales"


11Sep
 


Man ist mal wieder auf einer anderen Veranstaltung gewesen als die Bundespresse. Die Tagesthemen zeigen eine Partei, deren Basis sich zu Tode sorgt, und suggerieren, die Sinnfrage habe alles andere überschattet. Die sechs Jenaer, die nach Leipzig zur bundesweit ersten Grundsatzwerkstatt der FDP angereist waren, erlebten hingegen eine lebhafte und sehr zielorientierte Diskussion im Anschluss an die 20 komplexen Thesen, die Generalsekretär Christian Lindner im Gepäck hatte...


09Sep
Verbandsarbeit

Am morgigen Sonnabend (10.September) werden wir Mitglieder der FDP Jena ab 10 Uhr mit einem Info-Stand über unsere bildungspolitischen Forderungen informieren.

Unter dem Motto: "Die Zukunft unserer Kinder nicht verspielen" gehen wir auf kritische Distanz zu aktuellen bildungspolitischen Entscheidungen der Landesregierung. Dabei stehen Konsequenzen aus dem neuen KitaG, dem Schulgesetz, der Schulordnung und der Hochschulrahmenvereinbarung im Focus unserer Kritik.

Das "Verspielen der Zukunft" wird interaktiv mit den Standbesuchern an einem Glückrad praktiziert. Der Stand steht am Sa. 10.9., ab 10 Uhr vor der Semmelweis-Apotheke (Ecke Teichgraben-Schillerstraße).

Schauen Sie mal vorbei!