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News - Archiv: Dezember 2007

21Dez
 
(vlnr)H. Bernhardt, Dr. Möller, Dr. Maruschky
(vlnr)H. Bernhardt, Dr. Möller, Dr. Maruschky

Am 21. Dezember 2007 feierte der Geschäftsführer der Silbitz Guß GmbH, Dr. Wolfgang Maruschky, seinen 65. Geburtstag. Der langjährige, erfolgreiche und unermüdliche Unternehmer hat noch immer viele Ziele, bevor er sich in den wohlverdienten Ruhestand zurückzieht will. Ihm zu Ehren ist die ehemalige "Str. der Jugend" in "Dr. Maruschky Straße" umbenannt worden. Dies zeigt die Verbundenheit in der Region und die Verdienste, die der bis vor einem Jahr noch liberal-politisch tätige Maruschky nicht nur als Firmenchef erworben hat. Der Empfang am Vormittag seines Ehrentages war herzlich und sehr gut besucht. Zu den zahlreichen Gratulanten gehörten nicht nur Firmenmitarbeiter und Parteifreunde auch politische Größen aus Landkreis wie der Landrat, sowie aus der Region und dem Nachbarland Sachsen-Anhalt erwiesen ihm die Ehre.
Wir als Kreisverband der FDP im SHK wünschen ihm weiter viel Schaffenskraft, ein glückliches Händchen und vor allem schöne Stunden im Kreise seiner Familie. Wir wissen, dass wir auf ihm zählen konnten und noch immer können. Bleib Gesund und lebe noch viele Jahre!

Der Kreisverband


17Dez
frühkindliche Bildung
FDP KV-Vorsitzender Thomas Nitzsche
FDP KV-Vorsitzender Thomas Nitzsche


Stadt sucht Bewerber für Pilotprojekt zur Sprachförderung in Kindertagesstätten
Jena (OTZ/lyp). Ein Projekt zur Sprachförderung von Kindern in Kindertagesstätten wird die Stadt Jena ab Februar 2008 mit 71 000 Euro finanzieren.
Die Ausschreibung für dieses Vorhaben, an dem zwei Jenaer Kitas und weitere Träger gemeinsam beteiligt werden sollen, findet demnächst statt. Dies teilten am vergangenen Freitag die Integrationsbeauftragte Dörthe Thiele und und FDP Kreisvorsitzender Thomas Nitzsche als Vertreter des Unterausschusses Kindertagesstätten in einem Pressegespräch mit.
Ziel des Projektes sei, den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule in Zukunft besser zu gestalten, sagte Thiele, die das zugehörige Konzept maßgeblich entwickelt hat. "Was ursprünglich einmal als Förderkonzept für Migrantenkinder gedacht war, wird jetzt für alle eingesetzt, weil auch viele Kinder deutscher Herkunft mittlerweile sprachliche Unterstützung brauchen", so die Integrationsbeauftragte.
Auf zwei Säulen baue das Ganze auf, veranschaulichte Thiele. Eine davon sei die integrative Sprachförderung in den Kitas - gemeint ist damit, dass die Kleinen im Alltag ständig sprachlich angeregt, quasi "in Sprache gebadet" werden. Die zweite Säule stelle die kompensatorische Sprachförderung im Vorschuljahr dar, die vor allem den Kindern zugute kommen soll, die erst in fortgeschrittenem Alter die Einrichtungen besuchen. Elf Monate lang soll dieser Modellversuch in zwei Jenaer Kitas laufen. Beteiligen sollen sich außerdem eine Koordinierungsstelle sowie ein Träger, der professionelle Sprachförderung für das Vorschuljahr anbieten kann. Insgesamt ist im Rahmenkonzept eine Personalaufstockung um 1,8 volle Stellen kalkuliert.


12Dez
 
Hartmut Strohbach
Hartmut Strohbach

Trauer um Eisenberger Hartmut Strohbach
Oberpharmazierat Hartmut Strohbach aus Eisenberg ist am 22. November 2007 gestorben. "Er war ein solider, liberaler Mitstreiter, der geradlinig, ruhig und besonnen seine Ziele verfolgt hat", würdigt der 1. Kreisbeigeordnete und FDP-Kreisvorsitzende Dr. Dietmar Möller zugleich die Hartnäckigkeit, aber auch die Kompromissfähigkeit des Stadt-Apothekers. "Hartmut Strohbach war eine in Eisenberg und im FDP-Kreisverband anerkannte Persönlichkeit, die uns fehlen wird", sagt Dr. Möller.
"Hartmut Strohbach war in der Eisenberger FDP-Ortsgruppe geachtet und anerkannt", so deren Vorsitzender Herbert Bernhardt: "Seine Meinung war gefragt. Er war ein allseits beliebter Parteifreund."
Der Verstorbene gehörte seit dem 1. Januar 1974 der LDPD, später der FDP an. Nach der Wende war er unter anderem bis 1999 Mitglied des Kreistages und eine Zeit lang auch deren Präsident. Bis 2004 gehörte er außerdem dem Eisenberger Stadtrat an und war stellvertretender Bürgermeister der Kreisstadt.

Wir alle gedenken ihm!

Kreisverband der FDP-SHK


11Dez
Kommunales
Alexis Taeger
Alexis Taeger

Zur Kritik des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Jenaer Stadtrat, Reyk Seela, an der Haltung der FDP zum Haushaltsentwurf 2008 erklärt der Haushaltsexperte der Freien Demokraten Alexis Taeger:

Nicht nur in Berlin ist es Mode bei der CDU sich ein bisschen links zu geben. In Jena ist das bereits eine lange praktizierte Übung. Letztes Beispiel: Die CDU unter Führung des Landtagsabgeordneten Seela formuliert zur 1. Lesung des Haushaltsplanentwurfs einen gemeinsamen Antrag mit „DIE LINKE“. Damit schafft sie es, jeden Konsolidierungsvorschlag des OB zum Haushalt mit Unterdeckung nieder zu bügeln. Jede Ausgabenerhöhung im Verwaltungshaushalt wurde mitgemacht. Das hindert Herrn Seela nicht daran, diesen Haushalt der Ausgaben als "einen Haushalt der Vernunft" zu bezeichnen und wirbt dann noch um Zustimmung der FDP - offenbar in der Hoffnung, damit den offenbaren Bruch mit den eigenen Standpunkten nicht offenbar werden zu lassen. Was hat Herr Seela doch noch vor einer Woche gesagt? „Leider seien die laufenden Ausgaben im Verwaltungshaushalt zu hoch und es gebe keine Mittel für Investitionen in die in Infrastruktur“. Das ist wohlfeil, da Herr Seela an dieser Situation einen kräftigen Anteil hat. Und ob das nicht genug wäre, werden Nebelkerzen gezündet und Herr Seela wehrt eine Kritik ab, die es so nicht gegeben hat. Es geht der FDP nicht um gesetzlich gebundene Sozialausgaben, sondern um die freiwilligen, welche die CDU mit über 500T€ erhöhen oder nicht konsolidieren möchte. Im Jugendhilfeausschuss geht es um die Priorisierung der Maßnahmen - nicht um das Budget. Und beim amtsärztlichen Dienst geht es nicht um die Ausgaben, sonder darum, ob es aus Sicht der Kommune klug ist, ohne gesetzliche Grundlage des Landes für ein Kommunalisierung des Dienstes jetzt schon zu handeln.

Herr Seela mag ja mit der CDU den Haushalt aufblähen und den OB mit seinem unausgeglichenen Haushalt im Regen stehen lassen. Aber das Gütesiegel der FDP gibt es dafür nicht.


10Dez
Pressebericht vom 07.12.07

Ablehnen will die FDP im Stadtrat den Jenaer Haushaltsplan für 2008. Dies kündigten gestern Dr. Reinhard Bartsch und Andreas Wiese von der FDP-Fraktion an.
Grund für ihr Nein seien vor allem die "ins Uferlose gehenden Sozialausgaben", die derzeit von offenbar einer Mehrheit im Stadtrat favorisiert werden. Ein Beispiel dafür sei die Wiederaufnahme des Frauen-Nacht-Taxis in den Haushalt. Dieses Angebot sei viel zu gering genutzt worden - nur sieben, achtmal im Jahr, meint Reinhard Bartsch. Auch die Kosten für die Schülerbeförderung müssten in der Stadt völlig neu geordnet werden. Die Liberalen schlagen hier vor, die bisher ausgegebenen 1,9 Millionen Euro im Jahr lieben der Nahverkehrsgesellschaft zu geben und die Schüler frei mit Bus und Bahn fahren zu lassen. Das könne man ja am Tag zeitlich beschränken. Dass man auf Kürzungen beim Jugendförderplan verzichten will, sei für die FDP ebenfalls nicht nachvollziehbar. Die Stadt gebe zu viel Geld aus, nur weil gerade mal die Gewerbesteuern kräftiger fließen würden.


10Dez
Pressebericht vom 07.12.07

Die FDP-Fraktion wird am kommenden Mittwoch in der Stadtratssitzung die Vorlage für den Stadthaushalt 2008 ablehnen. Darüber informierten gestern Andreas Wiese und Dr. Reinhard Bartsch. "Die FDP hätte durchaus einige Sparvor-schläge der Verwaltung akzeptiert. Nun aber sind nicht nur die Sparvorschläge komplett gestrichen. Nein, der Haushalt soll nur mit Hilfe angenommener Mehreinnahmen bei den Gewerbesteuern ausgeglichen werden. Dazu kommen uferlose Ausgaben im Sozialbereich", sagte Bartsch. Als Beispiel nannte er das Frauennachttaxi, für das laut Haushaltsentwurf 7000 Euro bereitgestellt werden sollen. Bartsch: "Das Frauennachttaxi wurde nach meiner Kenntnis zuletzt im Jahr 2005 sieben oder acht Mal genutzt, und das ausschließlich von Frauen, die in Gaststätten gefahren werden wollten."