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News - Archiv: Januar 2006

19Jan
Bildungspolitik
Heike Seise SPD Fraktion
Heike Seise SPD Fraktion

kostenlose Kindergärten

Zum Vorschlag, Kostenfreiheit für die Nutzung von Kindertagesstätten, erklärt das Mitglied der SPD Stadtratsfraktion Heike Seise: „Natürlich ist der Vorschlag zu kostenlosen Kindertagesplätzen sinnvoll. Ist doch das Kindergartenalter bei Heranwachsenden der Zeitpunkt, wo die innere Lernbereitschaft am größten ist. Dies muss angesichts der Bildungsmisere in Deutschland ausgenutzt werden, um durch Anwendung pädagogischer Konzepte im Vorschulbereich den Kindern Grundfähigkeiten im sprachlichen, mathematisch-naturwissenschaftlichen, musikalisch-künstlerischen Bereich als auch in der Grob- und Feinmotorik zu vermitteln.“ Ein Umstand, der von der Wissenschaft längst anerkannt ist. „Kostenlose Vorschulpädagogik entschärft die prekäre Situation im Jugendalter. Hier ist mehr Augenmerk darauf zu legen, als auf die Diskussion um Studiengebühren. Beim Jugendlichen im studierfähigen Alter sind die Bildungsfähigkeiten bereits manifestiert, bei Kindern im Vorschulalter entwicklungsfähig - unterstützt vom eigenen inneren Lernantrieb. Eigentlich sollten KiTas sogar viel enger an die Grundschulen angebunden werden, d.h. im eigentlichen Sinne ‚Vorschulen’ sein“, so die engagierte Lehrerin weiter.


12Jan
Stadtrat
Fraktionschef R. Bartsch
Fraktionschef R. Bartsch

Auf Initiative der FDP Jena wurde in der Sitzung am 21. Dezember 2005 folgende Erklärung der Fraktionen des Stadtrates zum Erhalt des Standortes der Polizeidirektion Jena abgegeben:




Die Fraktionen des Stadtrates der Stadt Jena sprechen sich für den Erhalt von Polizeidirektionen am Standort Jena und Gera aus.

Beide Städte sind Oberzentren. Beide Städte haben eine vergleichbare Größe, eine ähnliche Bevölkerungsdichte und eine ähnliche Kriminalgeographie.

Die Aufgabe des Direktionsstandortes Jena führt zwangsläufig zu einer Benachteiligung der Region bei der polizeilichen Grundversorgung und der Polizeipräsenz vor Ort. Innere Sicherheit ist auch ein Standortfaktor. Die vergangenen Jahre haben dies in der Zusammenarbeit mit den Kommunen, der Wirtschaft und weiteren öffentlichen Einrichtungen gezeigt.


Die Schutzbereich der Rettungsleitstelle entspricht gegenwärtig den Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Jena. Eine Schließung des Standortes Jena und die Aufgabenübertragung nach Gera führen dazu, dass der Schutzbereich der Rettungsleitstelle in den Zuständigkeitsbereich von zwei Polizeidirektionen fallen wird. Damit entstehen Schnittstellenprobleme die zu Reibungsverlusten führen werden. Eine Aufteilung der Schutzbereiche nach den Planungsregionen widerspricht den polizeilichen Gegebenheiten und Notwendigkeiten.