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News - Archiv: Mai 2005

30Mai
Erklärung der Jungen Liberalen Jena
Kreisvorsitzender Thomas Nitzsche
Kreisvorsitzender Thomas Nitzsche



Die NPD feiert das „Fest der Völker“ am 11.06. in Jena. Richtig gelesen: Die Nationalen proklamieren das Fest der Völker für sich. Dass ein Fest immer etwas Versöhnliches hat und ein Grund zur Freude ist, stört die rechte Propaganda anscheinend kaum. Wortverdreher sind ja keine Seltenheit heutzutage, doch dieser hier ist unübertroffen - selbst in den letzten 50 Jahren rechtsradikalen Wirkens – und parlamentarische Unterstützung aus Sachsen zieht hier anscheinend ein ganz neues Selbstbewusstsein nach sich: das der Selbstgefälligkeit…
Was man angesichts solcher Tendenzen tun kann wird sich mancher fragen. Das Votum auch der Jungen Liberalen ist klar – Radikalismus lehnen wir ab! Es ist der blanke Hohn, wenn am 11.06, bei dem Fest der Rechten, einige tausend Deutsche auf den Grundwerten herumtrampeln, die der Bundesrepublik Deutschland und auch ganz Europa Frieden und Wohlstand gebracht haben. Die Jungen Liberalen fordern daher auch von den Behörden ein entschiedeneres Vorgehen gegen Rechtsradikalismus und dumpfe Parolen des Hasses. Wir jedenfalls haben uns vorgenommen ein Zeichen zu setzen:
Liebe Demonstranten auf dem „Fest der Völker“:
Die Verfechter der Freiheit tragen an diesem Tag Gelb !!! Alles andere ist uns egal…


30Mai
Integration
Ak-Leiter Holger Joseph
Ak-Leiter Holger Joseph



aktuallisiere Am Donnerstag, den 26. Mai 2005, erkundigte sich der Arbeitskreis „Integration“ der FDP Jena zum „Tag der offenen Tür“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Lobeda über ihr Betätigungsfeld. Der dort angesiedelte Jugend-Migrationdienst (JMD) und die Erstberatungsstelle für Migranten der AWO arbeiten seit 1991 intensiv mit den in Lobeda wohnenden Spätaussiedlern und Kontingentflüchtlingen, um ihnen eine Integration in die Gesellschaft und eine Kontaktaufnahme zur Bevölkerung zu ermöglichen. „Eine über die Jahre erfolgreich gewachsene Arbeit“, stellte die Leiterin der Einrichtung fest. „Es ist beachtlich, was da geleistet wird. Erfreulich ist, dass die Stellen aus dem Bundestopf bezahlt werden.“, so AK-Leiter Holger Joseph. Trotz alledem leidet die Qualität durch die Mittelkürzung der letzten Zeit. Wünschenswert wäre es, wenn man sich individueller auf die Probleme der Migranten einstellen könnte. Hauptschwerpunkt der Arbeit ist der Sprachunterricht, denn mit der Beherrschung der Sprache wird die erste Schwelle der Integration genommen.
An dieser Stelle den Hut ab vor allen ehrenamtlich arbeitenden Studenten, welche vor Ort den Deutschunterricht ergänzen.
Nach gut 2 Stunden konstruktiven Gesprächs trennte man sich unter dem Vorsatz, den Dialog fortzusetzen und einige Probleme und Verbesserungen in der nächsten Zeit anzugehen.
„Es ist gut zu wissen, dass Integration in Jena doch funktioniert und funktionieren kann!“, so Joseph zum Abschluss.