FDP Jena-Saale-Holzland - Die Liberalen online

Kreisverband Jena-Saale-Holzland

close× Telefon: in Arbeit :-) Fax: ---

News - Archiv: Dezember 2004

15Dez
Wirtschaft
Ak-Leiter Holger Joseph
Ak-Leiter Holger Joseph

Der Arbeitskreis „Wirtschaft und Mittelstand“ der Jenaer FDP besuchte am 13.Dez.2004 die Firma Intershop in der 26.Etage des Jentowers. Unter Absprache mit der Marketing-Abteilung kam es zu diesem Termin noch bevor, und das ist interessant, in der örtlichen Presse, das Gerede über Intershop entflammte. Grund genug sich auch auf diese Themen einzustellen und im Anschluss einer äußerst informativen Präsentation in einem Frage-Antwort-Spiel darauf einzugehen.
Nun wissen die meisten Jenaer, dass Intershop eine Software-Schmiede seit bereits 1992 ist. Auch ist der Börsencrash bekannt und dass der Aktienkurs sich nicht so recht erholen will.
Aber wussten Sie schon, dass Intershop seit gut 2 Jahren einen konsequenten und erfolgreichen Konsolidierungsprozess durchläuft und bereits im nächsten Jahr schwarze Zahlen schreiben kann. In einzelnen heißt das, die Probleme der vergangenen Jahre sind fast überwunden, das Unternehmen ist stabil und die Auftragslage verbessert sich stetig.
Intershop hat aus seinen Fehlern gelernt und sich auf ein Produkt konzentriert, welches ihm ermöglicht im gleichen Atemzug mit „IBM“ oder „SAP“ genannt zu werden. Wobei das Angebot an Software und Softwareleistung umfangreicher, vielfältiger einsetzbar und leistungsstärker ist, als die genannten anderen Unternehmen.
Nun könnte man „E-Commerce“ näher beschreiben, so heißt das Arbeitsfeld, aber dies würde den Rahmen sprengen.
Jedoch ist eines klar, es stünde Jena gut zu Gesicht, sich auf Intershop zu besinnen, ihm Vertrauen entgegenzubringen und auch wieder damit zu werben. Denn welche Stadt der Welt kann so etwas vorweisen, dass in ihr ein weltbekannter Softwareanbieter ansässig ist und auch bleiben will (nicht im Ausland verschwindet). Zudem muss man zugestehen, dass „Totgesagte, länger leben!“ und wenn Jena mit der Turmverwaltung der soliden Firma Intershop nun endlich den Klotz „Hauptpächter“ abnimmt und so der Wirtschaftlichkeit dieser Firma nicht mehr im Wege steht, garantiert die Geschäftsleitung förmlich den Erfolgskurs der letzten Zeit und den vielen Jenaer Aktienbesitzern wird ein Lächeln ins Gesicht fahren, wenn der Kurs an der Börse eine Erholung antreten kann.
Vertrauen wir Intershop und wir werden in Zukunft in Jena wieder etwas „Reicher“ dastehen, als alle anderen Städte dieser Welt.
AK-Leiter Holger Joseph


07Dez
Schulnetzplan
Dr. Reinhard Bartsch
Dr. Reinhard Bartsch

Die Fortschreibung des Schulnetzplanes sollte nach Auffassung der FDP Fraktion im Stadtrat Jena Möglichkeiten für neue Schulformen und pädagogische Konzepte offen halten. „Wir haben jetzt die Verantwortung für die Entwicklung der Jenaer Schullandschaft bis 2009“, so der Fraktionsvorsitzende Dr. Reinhard Bartsch, „und das Angesichts der Diskussion um die Ergebnisse von Pisa II. Vor diesem Hintergrund sollte auf eine gewissen Nachhaltigkeit bei der Planung Wert gelegt werden.“ Das war das Ergebnis einer Beratung der FDP Fraktion am vergangenen Montag zum Stand der Schulnetzplanung.
„Nicht das Jena neue pädagogische Konzepte überrollen und der mühsam zustande gekommene Schulnetzplan erneut aufgeschnürt werden muss“, warnt Bartsch. In Politik als auch in der Wissenschaft verstärkt sich die Forderung nach längerem gemeinsamem Lernen, zumindest bis zur Klasse 6. Durch die Schulnetzplanung sollten in Jena die Voraussetzungen für längeres gemeinsames Lernen als Schulversuch geschaffen werden. Mit einer Schulart übergreifenden Beschulung in den Klassen 4 bis 6 kann ein besseres Eingehen aus die Individualität des Schülers erreicht werden. Am Ende der 6. Klasse besteht dann mehr Klarheit über die Geeignetheit des Schülers. Jeder kann dann seinen optimalen Bildungsweg finden.

„Jena hat eine gute Tradition in der Reformpädagogik. Wir könnten auch hier wieder Modellregion werden. Die Liberalen stehen für das gemeinsame Lernen bis zur sechsten Klasse. Dies ist schnell und insbesondere auf der Grundlage des Thüringer Schulgesetzes machbar. Die Jenaer Schullandschaft braucht Planungssicherheit und Zielorientiertheit. Diese Aufgabe müssen wir in der jetzt laufenden Schulnetzplanung bewältigen“, so Bartsch abschließend.