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Verkehrspolitik
Klaus Müller
Klaus Müller

Die Innenstadt braucht Parkplätze für Besucher, die in ihrer Freizeit oder zum Einkaufen in die
Innenstadt kommen. Die Bewohner Lobedas brauchen einen Parkplatz jeden Tag, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommen. Klaus Müller von der FDP-Lobeda: "Vielfach wurden wir im OB-Wahlkampf auf den Parkdruck in Lobeda angesprochen: Gerade Berufstätige, die spät oder Schicht arbeiten, kreisen oft ewig im Viertel ehe sie einen Parkplatz finden. Viele sehen sich gezwungen, dann auch mal ordnungswidrig zu parken. Und nicht jeder verkraftet es mit seinem
Einkommen, dann immer wieder aufgeschrieben zu werden."

Die Situation ist nicht einfach. Lobeda wurde nicht für so viele parkende Fahrzeuge geplant und in den letzten Jahren sind auch noch entlastende Brachflächen weggefallen, auf denen neue Gebäude mit zusätzlichem Eigenbedarf an Parkraum errichtet wurden. Ein Patentrezept gibt es nicht, aber es sollte alles getan werden, die Situation zu lindern, indem bestehende Parkierungsanlagen besser genutzt und öffentliche oder private Flächen für das Parken mobilisiert werden.

"Ich habe daher die FDP-Fraktion zu einer Begehung in Lobeda eingeladen, damit wir uns die Hotspots anschauen", so Klaus Müller von der FDP in Lobeda. Aufgefallen ist dabei z.B., dass das Parkhaus des Klinikums ab der 2. Etage in der Regel leer ist. Könnte man nicht diesen Leerstand nutzen, um das Wohnumfeld in Sachen Parken zu entlasten? Vielleicht muss für das Wohnumfeld Anwohnerparken eingeführt oder die ein oder andere Brachfläche zum Parken an die Anwohner vermietet werden. Oder die baufällige Sporthalle in Lobeda-Ost könnte abgerissen werden um das ganze Gelände als Parkraum zu nutzen. Und den Süden von Lobeda-West könnte man vielleicht entlasten, indem man die Flächen zum Autobahntunnel erweitert.

"Wir werden daher zur Oktober-Sitzung des Stadtrats einen Antrag stellen, Lösungen zur Linderung des Parkdrucks durch die Verwaltung systematisch und professionell abprüfen zu lassen", so der Fraktionsvorsitzende Alexis Taeger. Jeder Vorschlag ist willkommen: Provisorien, Vermietungen, Anwohnerparken. "Selbst eine bessere Nutzung nur durch eigene Beschäftigte und Mieter entlastet den öffentlichen Parkraum".