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Thomas Nitzsche als Bewerber für das Amt der Oberbürgermeisters und Stefan Beyer, der regelmäßig mit Flüchtlingen zu tun hat und ihre Anliegen in den Jugendhilfeausschuss einbringt, äußern folgende vier Forderungen an die politisch Verantwortlichen in Jena.

1. Probleme wahrnehmen und lösen. Auch wenn nur 15 von 600 jugendlichen Flüchtlingen zu einer Problemgruppe gehören, die regelmäßig auffällt, wird das Thema doch von den Jenaer Bürgern mit Besorgnis wahrgenommen. Diese Besorgnis geht so weit, dass manche ihre Kinder nicht mehr allein in die Innenstadt lassen wollen. Auch wenn diese Besorgnis zum größten Teil unbegründet ist, ist sie dennoch vorhanden, und wir sind es den Bürgern schuldig, das Thema anzugehen und Lösungen anzubieten.
2. Das Recht muss durchgesetzt werden. Wenn jugendliche Straftäter erst mehrere Monate nach ihrem Vergehen dazu verhört und ggf. bestraft werden, entwickelt sich das Denken, sie würden in einem rechtsfreien Raum leben.
3. Das größte Problem ist die Zukunftsperspektive. Viele jugendliche Flüchtlinge haben noch keine ausreichenden Deutschkenntnisse oder eine geeignete Berufsqualifikation, um in den Arbeitsmarkt einsteigen zu können. Es ist notwendig, gerade für die Problemgruppe der 17-25-jährigen unsere Bildungsangebote zu überdenken und anzupassen.
4. Mehr Anlaufpunkte in der Innenstadt. Es ist vielfach gefordert worden, dass Jugendliche nicht aus dem öffentlichen Raum der Innenstadt verdrängt werden. Ein neues Jugendzentrum könnte einen Anlaufpunkt bieten, von dem aus weitere Angebote für die Jugendlichen geschaffen werden können.